Schiris bringen Hinz auf die Palme

Sven Hinz

Landwehrhagen. Handball-Landesligist HSC Landwehrhagen kann einfach nicht mehr gewinnen. Im Gastspiel beim Schlusslicht VfL Wanfried mussten sich die Obergerichtler mit einem 26:26 (11:12) zufrieden geben.

Es war das dritte Unentschieden aus den letzten vier Spielen. Auf einen Sieg wartet der HSC nun schon seit sieben Partien.

Landwehrhagen reiste ersatzgeschwächt an. Rene Hüsken, den wieder die Bandscheibe plagt, fiel neben Tobias Wiechert und Patrick Zimmermann aus. Außerdem regte sich HSC-Trainer Sven Hinz über die Unparteiischen auf: „Ich bin richtig sauer. Wir haben uns sehr gut auf die Begegnung vorbereitet. Alles lief nach Plan. Auf dem Feld mussten wir dann aber gegen zwei Mann mehr kämpfen. Hier kann man wirklich die Lust am Handball verlieren.“ Die Abwehr des HSC stand stabil, der Spielfluss stimmte und im Angriff überzeugte Louis Feckler, der aus dem Rückraum mehrfach zum Erfolg kam. „Wir haben bis zur letzten Minute gekämpft und auch den Ausfall von Fabian Hörder, der sich eine Oberschenkelzerrung zuzog, verkraftet. Gescheitert sind wir jedoch an fragwürdigen, teils lächerlichen Schiedsrichterentscheidungen die meines Erachtens spielentscheidend waren“, sagte Hinz. Sein Team hatte den Pausenrückstand in eine 19:17-Führung gedreht. Hinz brachte sein Team 70 Sekunden vor Schluss mit 26:25 in Front. Aber auch das reichte nicht zum ersehten Sieg.

HSC Landwehrhagen: Herzfeld - Feckler 12/6, Hinz 5, Adam 3, Brücker 3, Hörder 1, Heyne 1, Maier 1, Beinhauer, Höpcke, Merwar. (zmf) Foto: nh

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