Handball-Landesliga: Hofgeismar/Grebenstein muss gegen Hünfeld punkten

SHG vor Schlüsselspiel

Blick für die Lücke: Benjamin Fehling hofft, dass er wider fit genug ist, um als Spielmacher der SHG am Sonntag in Grebenstein seinen Teil zum Sieg beitragen zu können. Foto: zhj

Hofgeismar. Den ersten Sieg nach der Weihnachtspause strebt Handball-Landesligist SHG Hofgeismar/Grebenstein in seinem Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) in der Grebensteiner Kreissporthalle gegen den Hünfelder SV an. Zwei einkalkulierte Niederlage beim Fünften Bad Hersfeld und beim Ersten Korbach sowie ein Unentschieden zu Hause gegen den Achten Landwehrhagen sind die bisherige Ausbeute im neuen Jahr.

Gegen den zwei Pluspunkte besser auf Rang neun liegenden HSV sollten möglichst zwei Punkte herausspringen, denn das auf Platz elf liegende Ost-Mosheim befindet sich im Aufwind und hat nach Pluspunkten zur SHG aufgeschlossen. Gefahr droht zudem aus der Oberliga, denn da liegt momentan nicht nur der SVH Kassel, sondern auch der TSV Vellmar auf einem Abstiegsplatz, was am Ende der Saison bedeuten würde, dass auch der Elfte absteigen muss.

Der Druck wächst daher auf die SHG, wobei die verjüngte Mannschaft auf jeden Fall genügend Potenzial hat, die Liga zu halten. Das zeigte die SHG zuletzt auch trotz der 24:31-Niederlage in Korbach, als sie kurzfristig auf Spielmacher Benjamin Fehling verzichten musste. Für das wichtige Spiel gegen Hünfeld hofft SHG-Betreuer Benny Krahl auf seine Rückkehr, wobei auf dieser Position auch Philipp Helling und Jonas Kramski zu überzeugen wussten.

Die Osthessen konnten aber auch mit dem 24:24 zu Hause gegen die Spitzenmannschaft aus Alsfeld Selbstvertrauen sammeln. Hünfeld fehlen zwar die Schützen aus dem Rückraum, zeichnet sich dafür aber durch einen schnellen Handball aus. Zu den Leistungsträgern des HSV zählen Torhüter Gabor Andorka und Felix Kircher.

Aus den Spielen in der Vergangenheit hat die SHG unterschiedliche Erinnerungen. Während zu Hause immer gewonnen wurde, gingen die Auswärtsspiele zumeist verloren. So war es auch im Hinspiel, als die SHG zwar gut spielte, aber zahlreiche Chancen vergab und dadurch mit 25:30 verlor. Dies soll sich im Rückspiel in eigener Halle möglichst nicht wiederholen, damit endlich der erste Sieg des neuen Jahres gefeiert werden kann. (zmw)

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