Handball-Landesliga: Hofgeismar/Grebenstein spielt am Sonntag ausnahmsweise in Hofgeismar

Schlüsselspiel der SHG gegen Eschwege

Durchgesetzt: Jan Kurban traf zuletzt gegen Flieden viermal. Auch am Sonntag in Hofgeismar steht er der SHG wieder zur Verfügung. Foto: zhj

Hofgeismar. Das letzte Heimspiel des Jahres des Handball-Landesligisten SHG Hofgeismar/Grebenstein gegen den Eschweger TSV findet zur ungewohnten Zeit am Sonntag (17.30 Uhr) in der Kreissporthalle Hofgeismar statt – und nicht wie sonst an Sonntagen üblich in Grebenstein.

Es ist ein richtungsweisendes Spiel, denn bei einem Sieg würde die auf Rang acht liegende SHG den Vorsprung auf den Elften Eschwege auf drei Punkte ausbauen. Noch größer wäre der Vorsprung auf die beiden Kellerkinder Flieden und Landwehrhagen, die nach momentanem Stand die beiden Abstiegsplätze einnehmen.

Die SHG könnte mit einem beruhigenden Polster in ihr letztes Vorrundenspiel in Landwehrhagen gehen. Gegenüber dem glanzlosen 33:19-Heimsieg der Vorwoche gegen Flieden erwartet SHG-Betreuer Andreas Kramski jedoch eine Steigerung: „Eschwege ist schon ein anderes Kaliber. Gegen diese Mannschaft haben wir uns in der Vergangenheit schon häufig schwer getan.“ Von der Spielweise der Eschweger sieht Kramski aber auch Vorteile für seine Mannschaft: „Das wird ein schnelleres Spiel, was uns mehr entgegenkommen wird.“ Voraussichtlich kann SHG-Trainer Stefan Böttcher auf den Kader der Vorwoche zurückgreifen. Eschwege, das zuletzt knapp mit 31:30 gegen Alsfeld gewann, verfügt nach dem sofortigen Wiederaufstieg über eine Mischung aus erfahrenen Kräften und jungen Spielern.

Da sind Spielertrainer und Ex-Zweitligaspieler Uwe Findeisen sowie Klaus Stephan und Michael Spannknebel als erfahrene Spieler. Neu hinzugekommen sind die Rumänen Laurian Brici im Tor und Vladut Razvan Vlad auf der Spielmacherposition sowie der von Körle/Guxhagen gekommene Linksaußen Niklas Vaupel.

Um die Punkte in Hofgeismar zu behalten, setzt Kramski auf eine stabile Defensive und ein schnelles Kreuzen im Angriff mit einer besseren Chancenverwertung gegenüber dem letzten Spiel. (zmw)

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