Landesligist tritt am Samstag bei der zu Hause schwachen TG Rotenburg an

Schlüsselspiel für Wesertal

Freigespielt: Der Wesertaler Tjorben Herbold kommt hier frei zum Wurf. Ähnlich muss es in Rotenburg sein, wenn die HSG von dort die Punkte mitnehmen möchte. Foto: Sommerlade

Rotenburg. Mund abwischen und weiter kämpfen - so lautet die Devise von Wesertals Trainer Frank Rossel. Vor der anstehenden Partie bei der TG Rotenburg am Samstag, 17.30 Uhr, sollten seine Landesliga-Handballer den Kopf frei und die ärgerliche Niederlage gegen Vellmar vergessen haben. „Mein Team hat gegen Vellmar eine sehr gute Leistung gezeigt, die leider wieder nicht über die gesamte Spielzeit ausgereicht hat“, bedauert er. Damit möchte er indes nicht länger hadern.

Stattdessen richtet er den Blick vorsichtig optimistisch auf das Spiel gegen den Tabellenneunten. „Bei den Gastgebern läuft viel über die Balic-Brüder, vor allem dem Halblinken Boze Balic, der auch die interne Rotenburger Torschützenliste anführt“, weiß Rossel. Auf das Brüderpaar werde man daher besonderes Augenmerk richten.

„Auch Rotenburg hat Leistungsschwankungen.“

Frank Rossel

Die Sieben des aus Hofgeismar stammenden Trainer Robert Nolte agiert laut Rossel mit einer kompakten 6:0-Deckung und verfügt mit Chica Drazen über einen guten Torwart. Gut beraten sind die Gäste wohl auch, wenn sie Kreisläufer Jan-Oliver Holl in den Griff bekommen, der bei guter Tagesform dem Gegner ebenfalls das Leben schwer machen kann. Alles in allem sei das Team stets für eine Überraschung gut. „Wie viele Mannschaften in dieser Liga, hat auch die TG Rotenburg Leistungsschwankungen und kann an einem guten Tag gegen jeden gewinnen, aber auch gegen jeden verlieren. Letzteres wollen wir natürlich erreichen“, betont Rossel.

Die Rotenburger haben bisher auf heimischen Boden nicht immer überzeugt. Von den vier Siegen erzielte die TG drei Erfolge auswärts. Das Spiel des Vorletzten beim Neunten könnte sich als richtungsweisend gestalten, da im unteren Tabellenfeld die Teams dicht beieinander liegen: Landet Wesertal (7:15 Punkte) den erhofften Auswärtserfolg gegen die TG (9:13 Punkte), sieht die Wesertal Handballwelt weitaus besser aus. Dafür will das Team von Rossel alles geben. „Es gilt über die 45. Minute hinaus konzentriert zu bleiben und auch mal daran zu glauben, dass ein Sieg möglich ist.“

Wesertals Kreisläufer Jannik Brunst wird nicht mit von der Partie sein. Im Spiel gegen Twistetal hatte er sich an der Schulter verletzt. Mit dabei sein wird erstmals wieder Till Schräder. „Von meinen älteren Spielern Philip Helling und auch Manuel Theiss erwarte ich eine Leistungssteigerung, sie müssen das junge Team führen und mehr Verantwortung übernehmen“, sagt Rossel und fügt hinzu: „Die Mannschaft, die weniger technische Fehler macht, wird in Rotenburg als Sieger vom Platz gehen.“ (zms)

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