Handball-Landesliga: Hofgeismar/Grebenstein tritt am Sonntag in Landwehrhagen an

SHG ist vor Schlusslicht gewarnt

Richtige Einstellung: SHG-Trainer Stefan Böttcher wird am Sonntag seine Mannschaft, links Philip Schröer daneben Philip Helling nicht betreuen. Aber auch seine Vertreter Andreas Kramski undSebastian ‘Degethoff werden den richtigen Ton finden. Foto: Rieß

Hofgeismar. Nach den beiden sicheren Heimsiegen gegen die Aufsteiger aus Flieden und Eschwege tritt die SHG Hofgeismar/Grebenstein am Sonntag (16 Uhr) bei der HSC Landwehrhagen an. Beim noch punktlosen Tabellenletzten kann die SHG mit einem weiteren Sieg die Vorrunde mit einem positiven Punktekonto abschließen.

Die Südniedersachsen haben die Abgänge ihres Torhüters Rene Hüsken sowie von Marc Adam und Louis Feckler nicht wegstecken können und verloren in der Vorwoche auch das Kellerduell beim Vorletzten Flieden letztlich deutlich mit 23:29. Dennoch erwartet Andreas Kramski, der die Mannschaft zusammen mit Sebastian Degethoff für den verhinderten Stefan Böttcher auf der Bank betreuen wird, eine knifflige Aufgabe: „Wir wollen nicht die erste Mannschaft sein, die gegen Landwehrhagen Punkte lässt. Das ist eine Mannschaft, die uns von ihrer Spielweise her nicht sonderlich liegt.“

Seine Mannschaft müsse sich auf einen robusten Gegner einstellen, der seine Angriffe eher langsam spielen wird. Neben Spielertrainer Sven Hinz, der immer noch eine ganz feste Stütze der Mannschaft in Abwehr und Angriff ist, schätzt Kramski Patrick Zimmermann auf halblinks und Kreisläufer Arne Heyne besonders gefährlich ein.

Die Erinnerungen an die 23:35-Pleite der Vorsaison und das 24:24-Unentschieden im Rückspiel in eigener Halle dürften noch einmal eine deutliche Warnung sein, diesen Gegner zu unterschätzen.

Der leichte Sieg gegen Flieden und der insgesamt sichere 29:25-Sieg über Eschwege zeigte aber, dass die SHG auch mit der Favoritenrolle zurechtkommt. Bei der HSC wird Jonas Kramski ausfallen. Fraglich ist noch der Einsatz von Torhüter Daniel Brand. Als Ersatz werden wohl Spieler aus der fast zeitgleich spielenden Zweiten oder der spielfreien A-Jugend mitfahren.

Wie schon gegen Eschwege setzt Kramski erneut auf Jann Müller im Tor als Rückhalt der Mannschaft, der den Unterschied zum Gegner ausmachen kann. (zmw)

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