Handball-Landesliga: Schlusslicht nicht unterschätzen

Hofgeismar/Grebenstein peilt nächsten Sieg gegen SVH Kassel an

Einsatz gefragt: Weill die SHG gegen Schlusslicht SVH Kassel punkten, müssen Philip Schröer und seine Mitspieler eine ähnlich gute Leistung bringen, wie vergangene Woche gegen Fuldatal/Wolfsanger. Foto: mrß

Hofgeismar. Eine scheinbar leichte Aufgabe hat der Handball-Landesligist SHG Hofgeismar/Grebenstein mit dem Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) gegen den SVH Kassel in Grebenstein. 

Bereits im Hinspiel konnte die SHG einen souveränen 37:27-Auswärtssieg feiern. Mittlerweile liegen die Harleshäuser bereits elf Punkte hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz zurück.

Gerade nach dem überraschend klaren 35:24-Heimsieg in der Vorwoche gegen den Vorletzten Fuldatal/Wolfsanger plant die SHG gegen das Schlusslicht beide Punkte fest ein. „Für uns ist es jetzt in den Spielen gegen die hinter uns stehenden Mannschaften wichtig zu punkten, um frühzeitig den Klassenerhalt perfekt zu machen“, erwartet SHG-Betreuer Andreas Kramski einen weiteren Heimsieg seiner Mannschaft.

Dennoch wird dieses Spiel kein Selbstläufer, auch wenn die Chancen der Harleshäuser auf den Klassenerhalt nur noch gering sind. Einen einzigen Punkt holte der SVH bislang; das war immerhin ein 34:34-Unentschieden in Eschwege. Mit Emil Amneus Kirkeman und Slobodan Vukasin hat sich der SVH noch einmal während der Vorrunde verstärken können und danach bessere Ergebnisse erzielt, ohne jedoch eine Wende erreichen zu können. So ist der im Sommer verpflichtete Däne Christian Stanpe Möller zum Jahreswechsel in seiner Heimat geblieben.

Um keine unangenehme Überraschung zu erleben, fordert Kramski ein ähnlich konzentriertes Spiel wie zuletzt, als die SHG aufbauend auf einer starken Defensive über die erste und zweite Welle bereits in der ersten Halbzeit den Grundstein zu Sieg legte. Mit den aus dem Urlaub zurückkehrenden Jan Erik Kleinschmidt und Jan Kurban kann SHG-Trainer Stefan Böttcher wieder auf zwei wichtige Stammkräfte zurückgreifen. Dafür wird neben Pelle Schilke Jonas Kramski mit einer Bänderverletzung ausfallen. Schilke und Kramski wiederum werden, wie es sich zuletzt erfolgreich bewährt hat, wieder von den Jugendspielern ersetzt werden. (zmw)

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