Handball-Landesliga: Schwarzer Abend für SHG

SHG Hofgeismar/Grebenstein kassiert 17:29-Pleite gegen TV Hersfeld

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Rückkehrer: Simon Adam war nach längerer Verletzungspause wieder im SHG-Team. An einem enttäuschenden Abend zählte er noch zu den Besten.

Hofgeismar. Enttäuschend verlief das erste Heimspiel des neuen Jahres für den Handball-Landesligisten SHG Hofgeismar/Grebenstein gegen den TV Hersfeld. Zwar war eine Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten durchaus zu erwarten, aber das mehr als deutliche Endergebnis von 17:29 (8:11) war doch eine große Enttäuschung.

„Ich muss mich für dieses Spiel beim Publikum entschuldigen. Wir haben wieder einmal viel zu viele Chancen liegengelassen“, bemängelte SHG-Trainer Stefan Böttcher besonders das Offensivspiel seiner Mannschaft. Diese konnte wieder auf den lange verletzten Simon Adam und auf den in Baunatal verletzt ausgeschiedenen Florian Lindemann zurückgreifen.

Woran es bei der SHG in erster Linie mangelte, war schon in den ersten Minuten zu sehen. So dauerte es bis zur sechsten Minute, ehe Jan Kurban von Linksaußen und per Tempogegenstoß die ersten beiden Tore erzielte. Dies sollte jedoch die einzige Führung der Gastgeber bleiben. Das Spiel ging zäh weiter. Fünf Minuten ohne Tor führten zu einem 2:4-Rückstand. Einige vergebene Großchancen der Gäste sowie die gut stehende SHG-Defensive trugen dazu bei, dass die Gastgeber in Schlagdistanz blieben.

Die Hoffnung, dass es nach den Treffern von Pelle Schilke und Benjamin Fehling zum 7:7-Ausgleich besser laufen würde zerschlugen sich aber sehr schnell. So reichten den Hersfeldern bis zur Halbzeitpause elf Tore, um mit 11:8 in Führung zu liegen.

Noch schlechter lief es für die SHG in der zweiten Halbzeit. Die Gäste erhöhten gleich auf 13:8, bevor Philipp Schröer aus dem Rückraum verkürzte. Ansonsten kam aber aus dem Rückraum heraus gegen die starke Hersfelder Defensive mit Torhüter Kai Hüter zu wenig Druck. Außerdem wurden über Außen und bei den Tempogegenstößen wieder zu viele Chancen nicht genutzt. So zogen die Gäste mit ihrem Spielmacher und sicheren Siebenmeterschützen Marco Kemmerzell und Lars Matthiessen über 13:9 auf 17:10 auf 21:11 davon.

Die SHG verkürzte noch einmal auf 13:21, machte es danach den Gästen aber zu leicht. So konnte sich TVH-Rechtsaußen Sven Wiegel mit vier Tempogegenstoßtoren in Folge zum 26:13 auszeichnen.

f Brand (1.-30., 35.-50.), Müller (31.- 35., 50.-60.) – B. Fehling (3), Helling, Gerhold (3), F. Fehling, Schröer (1), Adam (4/1), Lindemann (2), Schilke (1), Kurban (2), Kleinschmidt (1), Lielischkies.

Bad Hersfeld: Hüter (1.-46.), Kretz (46.-60.), Fohr (n.e.) – Köpke (1), M. Krause, Kemmerzell (8/5), Kromm (1), Förtsch (1), Koch (1), Wiegel (7), Rohde (2), Matthiessen (5), A. Krause (2), Kehl.

Zuschauer: 120.

Schiedsrichter: Hofmann/Späth (TSF Heuchelheim).

Spielverlauf: 0:1(2.), 2:1 (6.), 2:4 (11.), 5:7 (20.), 7:7 (21.), 7:10 (26.), 8:13 (32.), 10:17 (39.), 11:21 (43.), 13:21 (47.), 13:26 (50.), 16:26 (55.), 17:29 (60.).

Von Michael Wepler

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