Handball-Landesliga: TSG Dittershausen gewinnt bei der SVH Kassel mit 36:33

Siebert nicht zu stoppen

Kaum zu bremsen: Der Dittershäuser Christian Siebert erzielte zwölf Tore, links die Harleshäuser Jannick Schlosser und Tim Konermann, rechts Sascha Sellemann. Foto: Malmus

Kassel. Einen verdienten 36:33 (18:15)-Sieg landete Aufsteiger TSG Dittershausen bei der SVH Kassel. Die Gastgeber hatten zwar durch Max Gribner mit 1:0 (1.) geführt, doch nach dem 1:1 durch Alex Heß (2.) ging Dittershausen durch den überragenden Torschützen Christian Siebert (2., 4.) mit 3:1 in Führung und gab diese bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab.

Beide Mannschaften stehen jetzt mit jeweils 10:10 Punkten im Mittelfeld der Tabelle.

„Wir haben im Angriff unsere Chancen herausgespielt und auch genutzt, die Quote war einfach gut“, war TSG-Trainer Hinnerk Hrdina zufrieden. Dazu habe seine Mannschaft in der Abwehr körperliche Präsenz gezeigt.

Mit dem Spiel seiner Abwehr war Iljo Duketis, Trainer der SVH, überhaupt nicht zufrieden. „Das war alles zu passiv“, bemängelt er. „Wir gehen zu spät hinten raus, waren stets einen Schritt zu langsam.“ Im Angriff haderte er mit der Chancenauswertung.

Die TSG führte in Kassel nach sieben Minuten schon mit 6:2. Zwar kamen die Gastgeber immer wieder heran (9:10, 12:13), doch der Ausgleich gelang nicht. Nach der Pause das gleiche Bild, allerdings gelang es der SVH nicht, auf mehr als zwei Tore heranzukommen. Ausnahme beim 33:34 (58:44). Doch Dittershausen spielte in dieser Phase cleverer und Lukas Reinbold und Tim Siebert machten den Sieg klar.

Der Angriff der Gäste wies an diesem Tag die besseren Strukturen auf und hatte mehr Tempo im Spiel. Dittershausen baute gekonnt auf und schloss ebenso gekonnt ab. Bei der SVH, die viele technische Fehler machte, fehlten dagegen Vorbereitung und Aufbau. Und bei den Würfen, die dann kamen, zeichnete sich TSG-Keeper Florian Wasmann aus. Dazu konnte sich Wasmann auf seine Abwehr verlassen.

SVH: Frohmüller 1.-46.), Herwig (47.-60., 7 m/35.); Räbiger 4, Tataraga, Sellemann 3, Röhrscheid (n.e.), Cermak 6/3, Schlosser 6, Nordheim (n.e.), Fischer 2, Gribner 8, Görges, Guthardt 2, Konermann 2 TSG: Wasmann, Glöckner (7 m/53.); C. Siebert 12/4, T. Siebert 3, Braun 2, T. Poppenhäger 2, Heß 2, M. Reinbold 5, Berninger 2, Vaupel 1, Prokopy, L. Reinbold 3, Griesel 4, F. Poppenhäger (n.e.)

Von Peter Fritschler

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