Handball-Landesliga: HSC Landwehrhagen gegen Alsfeld unter Druck – Freigetränke sollen Fans locken

Sieg gegen Alsfeld fast lebenswichtig

Sorgte für das entscheidende Tor gegen Großenlüder: HSC-Rechtsaußen Falk Merwar (Mitte). Foto: Frankfurth

Landwehrhagen. Der Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Landesliga geht weiter. Für den HSC Landwehrhagen stehen am Samstag die Zeichen auf „Alles oder Nichts“. Der Sieg gegen die MSG Großenlüder/Hainzell dürfte bei der Mannschaft von Spielertrainer Sven Hinz für neues Selbstvertrauen gesorgt haben. Das ist auch dringend nötig, wenn es am Samstag in heimischer Halle gegen den TV Alsfeld geht (18.30 Uhr).

Die Gäste haben im Tabellenkeller vier Punkte Vorsprung und belegen den ersten Nichtabstiegsplatz. Bei einer weiteren Niederlage dürfte sich das Thema Klassenerhalt für den HSC also erledigt haben.

„Wir haben im letzten Spiel in Großenlüder viel richtig gemacht und müssen das gewonnene Selbstvertrauen mit in die Begegnung nehmen“, meint Sven Hinz. „Wir werden motiviert bis in die Haarspitzen sein. Fakt ist, die Punkte müssen in Landwehrhagen bleiben!“

Beim TV Alsfeld hat die Rückkehr von Rückraum-Ass Tomislav Zidar vor rund zwei Wochen für einen Schub gesorgt. Zunächst gewann die Mannschaft das enorm wichtige Spiel gegen Flieden und danach legte das Team einen Heimsieg gegen Hofgeismar/Grebenstein nach. Dadurch hatte Landwehrhagen trotz seiner ebenfalls guten Bilanz von drei Punkten aus zwei Partien keine Möglichkeit, näher heranzurücken. Alsfelds Rückkehrer Zidar hatte gemeinsam mit Daniel Czaja und Torhüter Mike Decher großen Anteil an den jüngsten Erfolgen. Sie waren die Matchwinner. Die Oberhessische Zeitung titelte: „Mit Tomislav Zidar kommt der Erfolg zurück“. Für die Gäste wäre ein Auswärtssieg im Abstiegskampf am Samstagabend wohl schon mehr als die halbe Miete.

Landwehrhagen käme mit einem Erfolg zumindest wieder in Reichweite. Der erste (!) Heimsieg der Saison ist lebenswichtig. Daher hoffen auch die Verantwortlichen im Obergericht auf große Unterstützung durch das Publikum und spendieren zu jeder Eintrittskarte ein Freigetränk. (zmf)

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