Handball-Landesliga: Harleshäuser gewinnen gegen HSC Landwehrhagen 36:33

SVH siegt mit viel Mühe

Wurfposition: Der HSCer Marc Holzhauer (Mitte) in Aktion, links sein Mitspieler Klemens Rohdich, rechts der Harleshäuser Christian Damm. Foto: Fischer

Kassel. Mehr Mühe als erwartet hatte in der Handball-Landesliga der Männer die SVH Kassel beim knappen 36:33 (16:17)-Sieg über den abstiegsgefährdeten HSC Landwehrhagen. Erst in der Schlussphase, als die Staufenberger schwächelten, machte die Mannschaft von Trainer Andrii Doktorovych den Erfolg klar.

„Ende gut, alles gut“, sagte Doktorovych nach dem Spiel. Schränkte dann aber ein, dass natürlich nach so einem Sieg nicht alles gut sei. „Wir haben gut begonnen, dann fehlte das Feuer im Spiel.“ Er habe in der Halbzeitpause versucht, seiner Mannschaft klarzumachen, dass dies keine Freundschaftsbegegnung sei. Schließlich sei man froh über die zwei Punkte. „Wir haben uns heute nie aufgegeben“, befand Landwehrhagens Spielertrainer Sven Hinz. „Auf die Einstellung, die heute gezeigt wurde, könnte man aufbauen.“

Die Partie in Harleshausen hatte mit klaren Führungen der Gastgeber begonnen. 3:0, 7:3 und 10:5 hieß es für die Mannschaft von Andrii Doktorovych. Dann nahm Sven Hinz eine Auszeit (18.). Und während der HSC danach immer besser ins Spiel kam, schlichen sich bei der SVH Kassel Schwächen ein. So wunderte es nicht, dass die Gäste zur Pause 17:16 führten.

Nach dem Wechsel blieben die Staufenberger vorerst auf Augenhöhe. Sie hatten jetzt Bewegung und Feuer im Spiel, etwas, was der SVH völlig abging. Doch dann kamen die letzten acht Minuten. Landwehrhagen führte 30:29, leistete sich dann aber zu frühe Abschlüsse und Abspielfehler. Und diese Schwächen brachten die Kasseler zurück ins Spiel.

Die Harleshäuser glichen zum 30:30 (54.) aus und setzten dann noch drei Treffer in Folge zum 33:30 (55.) drauf. Da half auch die Auszeit des HSC nichts mehr, die Partie war entschieden. SVH: Frohmüller (1.-43.), Herwig (44.-60.), Wellhausen (7 m/28.); Tataraga 3, Röhrscheid (n.e.), Cermak 3, Schlosser 5, Nordheim 1, Fischer 6, Gribner 6, Görges 2, Guthardt (n.e.), Konermann 2, Damm 7/3, Eigentor HSC 1 HSC: Frey, Erlbeck (7 m/42.); Merwar 4, Brücker, Becker 5, Hinz 7/1, Brunnert (n.e.), Heyne 3, Rohdich 6, Schwenke 1, Zimmermann 1, Kudzma 1, Höpcke (n.e.), Holzhauer 5/3

Von Peter Fritschler

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