Landesliga: Melsungen und Ost-Mosheim wollen Revanche - Bänfer bei SG II fraglich

Huy soll Lorenz ersetzen

Energisch: Fabienne Huy (am Ball) spielt eine starke Saison. Im Derby soll sie die angeschlagene Lorena Lorenz ersetzten. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Derbyzeit in der Handball-Landesliga der Frauen. Die SV Germania Fritzlar II empfängt den TSV Wollrode.

Frauen Landesliga:

SG 09 Kirchhof II - Eschweger TSV (Sa. 15 Uhr). Die Eschwegerinnen sind die Verliererinnen der Rückrunde. Nur eine Partie gewann der ETSV im neuen Jahr . Es folgte der Sturz vom siebten auf den vorletzten Tabellenplatz. „Davon dürfen wir uns nicht blenden lassen“, sagt SG-Trainer Christian Denk. Der lobt vor allem den starken Rückraum um die Ex-Kirchhoferin Celia Steyer, Julia Karges (früher Eintracht Böddiger) und Marie Herwig. „Wir spielen zu Hause und wollen auf jeden Fall gewinnen“, sagt Denk. „Aber Eschwege kämpft um den Klassenerhalt und deshalb erwarte ich eine enge Partie.“ Fraglich ist der Einsatz von Spielmacherin Kirsten Bänfer und Torhüterin Johanna Ludwig (Erkältung). Beide dürften aber wohl spielen.

SV Germania Fritzlar II - TSV Wollrode (So.). „Ich weiß nicht, was uns erwartet“, sagt SVG-Trainerin Vikoria Marquardt vor dem Lokalduell gegen den TSV Wollrode. Denn die Gäste zeigten zuletzt schwankende Leistungen und sind daher nur schwer auszurechnen. Die Germania bangt vor der Partie um den Einsatz von Leistungsträgerin Lorena Lorenz (Muskelfaseriss im Oberschenkel). Sollte die Halblinke ausfallen, steht die formstarke Fabienne Huy als Ersatz bereit. Steigern müssen sich die Domstädterinnen vor allem in der Defensive, wo es Sina Diehling und Co. mit dem starken TSV-Rückraum um Spielmacherin Laura Klipp, Lena Fehr und Svenja Lachnit zu tun bekommen. Aber: „Wir spielen zu Hause und nehmen die Favoritenrolle an“, sagt Marquardt.

Männer Landesliga:

MT Melsungen II - TV Hersfeld (Fr., 19.30 Uhr). Nach der klaren 31:40-Hinspielniederlage sinnt das Team von Trainer Andre Sperl auf Revanche. „Wir haben in Hersfeld zurecht verloren, aber diesmal werden wir uns nicht so abfertigen lassen“, sagt Sperl. Respekt hat der MT-Coach vor allem vor der ersten Sieben der Gäste. Mit den beiden Halben Lars Matthiessen (rechts) und Andreas Krause (links) sowie dem höherklassig erfahrenen Marco Kemmerzell auf der Spielmacherposition verfügen die Hersfelder über starke Einzelspieler. Zudem bildet der Ex-MT-Torhüter Kai Hüter einen sicheren Rückhalt. „Ihre erste Sieben begegnet uns auf Augenhöhe“ sagt Sperl.

HSG Fuldatal-Wolfsanger - TSV Ost-Mosheim (So. 18 Uhr). „Das war das schwärzeste Spiel meiner Trainerkarriere“ sagt TSV-Coach Mario Lubadel über die 24:36-Hinspielpleite gegen die HSG. Hochmotiviert wollen sich die Hochländer am Wochenende für die Blamage revanchieren. „Für beide Teams steht viel auf dem Spiel“, weiß Lubadel und rechnet mit einer körperbetonten Partie: „Fuldatal wird bis an die Grenze des Erlaubten gehen.“ Zu den Leistungsträgern der Gastgeber zählt Kreisläufer Steve Winterhoff und der Halblinke Marc Holzhauer. Das Tor hütet der frühere Niestetaler Zweitligaspieler Virginius Petrauskas. Mit einem Erfolg wäre der Lubadel-Sieben der Anschluss an das Mittelfeld geglückt. (mgx)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.