Handball-Landesliga Nord, Männer: TSV Korbach bittet Melsungen II zum Topspiel

Spektakel vor vollem Haus

Er kehrt wieder in den Kader zurück: Robert Müller (TSV Korbach), hier im Hinspiel gegen den Melsunger Mario Schanze. Foto: Hahn

Korbach. Gipfeltreffen in Korbach: Am Samstag bitten die Handballer aus der Hansestadt zum Topspiel der Landesliga Nord. Im Spiel des TSV Korbach gegen die MT Melsungen II könnte bereits eine Entscheidung im Titelkampf fallen. Anpfiff ist um 16.30 Uhr in der Turnhalle der Kreisberufsschule.

Klar ist: Wer das Spiel sehen will, der sollte nicht zu spät in die Halle kommen. Denn die Kreisstädter rechnen mit einem ausverkauften Haus, das Interesse an Karten ist groß. Allein aus Melsungen haben sich bereits mehr als 70 Schlachtenbummler angekündigt.

Die Vorzeichen vor dem Spiel sind klar. Gewinnt Korbach, dann hätte der TSV drei Minuspunkte Vorsprung vor der MT. Siegt dagegen die Bundesligareserve, dann hätte sie einen Zähler Vorsprung vor den Hansestädtern. Auch TSV-Spielertrainer Florian Ochmann weiß: „Gewinnt Melsungen, sind sie durch. Sie haben ein leichtes Restprogramm.“

Das wollen die Korbacher natürlich verhindern, obwohl Ochmann sein Team nicht gerade in der Favoritenrolle sieht. „Melsungen steht nicht umsonst da, wo sie stehen, man muss sich nur ihr Torverhältnis von 170 Toren ansehen. Es ist beeindruckend wie sie, im Gegensatz zu uns, fast alle ihre Spiele wesentlich deutlicher gewonnen haben, zum Teil mit zehn Toren oder mehr.“ Für Ochmann wäre es „eine Sensation“, wenn sein Team gewinnen würde.

Ein Schlüssel zum Sieg ist eine gute Abwehrleistung. Die muss besser stehen, als im Hinspiel, das 41:41 endete. Dabei müssen die Korbacher vor allem die Leistungsträger der MT in den Griff bekommen, allen voran Mario Schanze, Petr Hruby und Merlin Kothe. Nicht zu unterschätzen im Team von Melsungens Trainer Andre Sperl ist auch Torhüter Fabian Mayfarth. Der Bad Wildunger hatte im Hinspiel noch verletzt gefehlt und zeigte sich zuletzt in bestechender Form.

Beim TSV sind fast alle Spieler mit an Bord, auch Spielmacher Robert Müller wird nach seiner Schulterverletzung zumindest wieder im Kader stehen. Ochmann weiß, dass „alle Spieler diesem Match entgegen fiebern“. Mit der Unterstützung der Fans soll der wichtige Heimsieg unter Dach und Fach gebracht werden. (wsx)

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