OMO zeigt große Moral beim 28:25 in Eschwege

Landesliga: Ost-Mosheim dreht Spiel und wahrt Hoffnung

Jan-Uwe Berz

Eschwege. Der TSV Ost-Mosheim hat die vermeintlich letzte Chance auf den Klassenerhalt in der Handball-Landesliga Nord genutzt. Und beim 28:25 (12:12)-Erfolg beim mitgefährdeten beim Eschweger TSV den vorausgegangenen Unstimmigkeiten zwischen Management und Trainer zum Trotz mannschaftliche Geschlossenheit demonstriert.

„Man hat gesehen, dass wir eine eingeschworene Mannschaft sind“, freute der sich der scheidende Coach Mario Lubadel, der nach dem Spiel von seinen Schützlingen gefeiert wurde. Sein Kollege Matthias Müller dagegen trat nach der elften Saisonniederlage zurück.

Den besseren Start erwischte der Gastgeber, der schnell 3:1 (4.) und 5:2 (7.) führte, bevor Ostheim nach einer Auszeit besser in die Partie fand. Vor allem der international erfahrene Cornel Medrea im ETSV-Gehäuse und Spielmacher Tomislav Zidar bereiteten den Hochländern zunächst Probleme. Bevor Ost-Mosheim nach Treffern von Marc Imberger (2) und Jonas Koot beim 11:11 (27.) wieder auf Augenhöhe war.

Nach Wiederanpfiff entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der Eschwege dank der Paraden von Medrea und dessen Gegenstoßpässen beim 20:18 (47.) schon auf die Siegerstraße einzubiegen drohte. Doch ein Doppelschlag von Sebastian Wicke brachte die Hochländer zurück.

„Wir sind nicht eingebrochen und haben uns endlich einmal belohnt“, sagte Lubadel. Nach Torben Schröders Treffer zum 23:22 (53.) war es vor allem Jan-Uwe Berz, der in der Schlussphase einen kühlen Kopf behielt. Und mit seinem vierten Treffer zum 27:25 (59.) alles klar machte. Torwart Stephan Wicke hatte zuvor noch einen Siebenmeter von Eschweges Torjäger Tomislav Zidar (12/5 Tore) pariert.

• Ost-Mosheim:  Lubadel, St. Wicke - Seb. Wicke 3, Staubesand 3, Kinnback 3, Remus 3, Hagemann, Schröder 2, Wunderlich, Berz 4/1, Koot 2, Imberger 7/4, Proll 1. SR: Wiederhold/Erben (Gensungen/Wollrode). Z: 200. Siebenmeter: 6/5:5/5. Zeitstrafen: 14:12 Minuten. Foto: nh

Von Moritz Minhöfer und Marcel Glaser

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