Handball-Landesliga: HSC Landwehrhagen gegen den besten Keeper der Liga

Starke Hersfelder zu Gast

Soll gegen Hersfeld wie immer von Halblinks treffen: Patrick Zimmermann. Foto: Frankfurth

Landwehrhagen. In den vergangenen Spielzeiten der Handball-Landesliga Hessen-Nord stritt sich Landwehrhagens Ex-Torhüter René Hüsken mit Hersfelds zweitligaerfahrenem Kai Hüter um die Rolle des besten Torhüters. Nachdem Hüsken nach Ihringshausen abgewandert ist, ist auch für Landwehrhagens Spielertrainer Sven Hinz klar: Die Hersfelder Gäste, die am Samstag zum HSC kommen (18.30 Uhr) haben den stärksten Schlussmann in ihren Reihen.

Der TV Hersfeld hat mit Siegen gegen Flieden und Hofgeismar einen perfekten Saisonstart hingelegt – ganz im Gegensatz zum noch punktlosen HSC. Der super Auftakt gelang den Hersfeldern, obwohl Routinier Kai Hüter gegen Hofgeismar ausnahmsweise einen gebrauchten Tag erwischte. Dafür sprang Stefan Fohr in die Bresche – zeigte 17 Paraden und war ein herausragender Rückhalt. Und wer steht nun am Samstagabend bei Spielbeginn zwischen den Pfosten? „Gute Frage“, lautet die Antwort von Trainer Dragos Negovan. So richtig will der Rumäne nicht mit der Sprache herausrücken – lässt aber durchblicken, dass Fohr derzeit mehr als nur eine Alternative zu Hüter ist. „Wir haben wirklich ein Luxusproblem auf der Torwartposition“, sagt Negovan.

Beim HSC müssen sich Rückkehrer Mario von Gemünden und Neuzugang Florian Erlbeck erst noch an Spitzenleistungen herankämpfen. Vielleicht ist am Samstag ja sogar eine Überraschung möglich. Sven Hinz sagt: „Wir wollen unseren ersten Punkt. Und wenn möglich auch zwei!“ Die von ihm gegen Eschwege bemängelte Fehlwurfquote sah gegen Baunatal schon viel besser aus. „Baunatal hat uns Mut gemacht“, so Hinz weiter. Sein Team müsse besonders den TVH-Rückraum mit drei starken Spielern in den Griff bekommen. (mbr)

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