Landesliga: Starker Lubadel reicht OMO nicht – Jan-Hendrik Otto gibt Debüt

TSV Ost-Mosheim mit Remis und Niederlage am Doppelspieltag

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Bot eine überragende Leistung: Ost-Mosheims Torhüter Alexander Lubadel hält hier einen Gegenstoß von Rotenburgs Markus Einhorn. Trotz seiner 17 Paraden (darunter vier Siebenmeter) reichte es für die Hochländer nicht zu einem Sieg.

Ost-Mosheim. Mit einem Unentschieden und einer Niederlage sind die Handballer des TSV Ost-Mosheim von ihrem Doppelspieltag in der Landesliga zurückgekehrt. Beim Tabellenvorletzten VfL Wanfried erkämpfte sich das Team von Trainer Mario Lubadel ein 27:27(13:14)-Remis, unterlag Tags darauf aber der TG Rotenburg in eigener Halle mit 18:22 (11:8).

Im Duell mit dem direkten Konkurrenten Landwehrhagen zählt für die Hochländer am kommenden Wochenende nur ein Sieg, um nach 14 Jahren den Abstieg noch zu vermeiden.

VfL Wanfried - TSV Ost-Mosheim 27:27 (13:14). Gegen Wanfried konnte TSV-Coach Lubadel erstmals auf Neuzugang Jan-Hendrik Otto (zuletzt MT Melsungen II) zurückgreifen, der sich mit fünf Toren gut einfügte. Die Hochländer zogen früh davon und führten schnell mit drei Toren. Ab der 22. Minute kam ein Bruch ins Spiel der Gäste, weil sich der TSV im Angriff zu sehr in Einzelaktionen verstrickte und von dem schwachen Schiedsrichtergespann immer wieder mit kuriosen Zeitstrafen bestraft wurden.

So konnte Wanfried bis zur Pause auf 13:14 verkürzen und hatte beim 15:15 (33.) erstmals den Ausgleich geschafft. Dank des starken Alexander Lubadel im Tor hielten die Hochländer weiter mit, bekamen aber VfL-Kreisläufer Milos Milosejvic nicht in den Griff. So drohte der Lubadel-Sieben beim 24:20 gar eine Niederlage, ehe das Team durch Adrian Kriegisch beim 24:25 wieder den Anschluss geschafft hatte. Beim Stand von 27:27 foulten die Gäste Nico Bachmann Sekunden vor dem Ende, doch der Spielmacher konnte den Ball noch auf den freistehenden Kriegisch ablegen. Dessen Torchance machte das Schiedsrichtergespann aber zunichte, als es den Vorteil abpfiff und auf Freiwurf entschied.

TSV Ost-Mosheim - TG Rotenburg 18:22 (11:8). Der TSV startete gut und führte durch Tore von Nico Bachmann und Adrian Barbura schnell mit 3:1 (6.). Bis zum 6:3 durch Philip Bachmann bestimmte Ost-Mosheim die Partie, dann sah Nico Bachmann nach einem Foul gegen Marcus Einhorn die Rote Karte (16.) Bis zur Pause konnten die Hochländer ,angeführt von Philip Bachmann, die Führung verteidigen, dann fehlte dem Team die Kraft - und nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Jan Appelt - die Alternativen, um die Wende zu schaffen. Dazu kam eine schwache Schiedsrichterleistung in der zweiten Halbzeit. „Das war einfach nicht mehr neutral“, ärgerte sich TSV-Coach Lubadel. Das 12:9 drehte Rotenburg zum 14:12 und hatte beim 20:15 für die Vorentscheidung gesorgt. Zuvor hatte Alexander Lubadel mit seinen Paraden den TSV noch im Spiel gehalten.

Von Marcel Glaser

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