37:33 – HSG Baunatal reichen 45 starke Minuten gegen Zwehren/Kassel

Torfestival im Derby

Augen zu und durch: Baunatals Christian Vogt (Mitte) setzt sich gegen die Zwehrener Christian Hartung (rechts) und Michael Griesel durch. Foto Schachtschneider

BAUNATAL. Mit einem 37:33 (24:17)-Erfolg im Derby über die HSG Zwehren/Kassel haben die Landesliga-Handballer der HSG Baunatal die Vorrunde beendet.

Dabei verschliefen die Gäste den Start komplett, während die Hausherren von Beginn an äußerst zielstrebig agierten. So setzten sich die Baunataler früh auf 4:1 (4.) ab und zwangen Gästetrainer Harald Meißner zu einer frühen Auszeit. Diese taktische Maßnahme griff jedoch sofort und Zwehren gelang es innerhalb weniger Minuten, mit dem 6:6 (9.) die Partie wieder auszugleichen.

Nach dem zwischenzeitlichen 12:11 (15.) setzte sich die spielerische und körperliche Überlegenheit der Baunataler jedoch zusehends durch. Die Hausherren kamen dabei vor allem durch ihre starke zweite Welle zu vielen schnellen und einfachen Treffern, während sich die Gäste jeden Treffer hart erkämpfen mussten. So ging Baunatal am Ende des ersten Spielabschnitts mit einem Vorsprung von sieben Toren in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte schien sich ein Debakel für die Gäste anzubahnen. Innerhalb weniger Minuten wuchs der Rückstand beim 28:18 (35.) auf zehn Tore an. Nach dem zwischenzeitlichen 33:22 (45.) agiertenm die bis dahin so stark und souverän auftretenden Baunataler aber immer nachlässiger, während die Zwehrener sich noch einmal aufbäumten. Doch am Ende reichte es für die Gäste nur noch zur Ergebniskosmetik, sodass die HSG Baunatal die Partie verdient 37:33 für sich entschied.

Baunatals Trainer Erik Hogreve war mit den letzten 15 Minuten seiner Mannschaft zwar nicht zufrieden, doch schließlich zählte für ihn nur der erfolgreiche Rückrundenauftakt. „Das war das erste Spiel nach der Winterpause und mit dem Sieg haben wir die Mission, zwei Punkte mitzunehmen, erfüllt.“ Für sein Gegenüber, Harald Meißner, waren die 37 Gegentore besonders schmerzhaft. „Unsere Abwehrarbeit war heute einfach nicht gut genug und wir haben uns teilweise selbst im Weg gestanden“, erklärte Meißner.

Aber angesichts der großen Verletzungssorgen der Gäste zog er zu Recht ein versöhnliches Fazit: „Bedenkt man unsere angespannte Personalsituation, haben wir uns insgesamt gut verkauft.“

Baunatal: Suter, Kurzrock – Brand 8, Oschmann 8/5, Vogt 6, Wagenführ 4, M. Reinbold 3, C. Reinbold 2, Wagner 2, Harbusch 2, Volland 1, Horn 1, Treutler.

Zwehren: Diederich – Rittmeier 6/1, Hartung 5, Griesel 4, Thier 2, Strigel 6, Ringles 5, Wolk 4/2, Umbach 1/1, Käse, Brückner, Mügge.

Von Christian Triebner

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.