Torwart Meyfarth trifft beim 36:26

Melsungen II und Ost-Mosheim siegen in der Handball-Landesliga

Fabian

Schwalm-Eder. Die Handballer von Melsungen II haben mit einem starken 36:26-Erfolg gegen den Hersfeld Revanche für die Hinspielpleite genommen und so den zweiten Tabellenplatz gefestigt.

Damit ist die Wiedergutmachung geglückt.

MT Melsungen II - TV Hersfeld 36:26 (18:8). Nur bis zum 5:5 (17.) verlief die Partie ausgeglichen, dann zog die MT, bei der Torhüter Fabian Meyfarth erneut eine starke Leistung bot, über die Spielstände von 7:5 (14.) und 12:6 (20.) bis zur Pause vorentscheidend davon. Beim 26:12 (39.) drohte den Gästen ein Debakel. Vor allem defensiv bot das Team von Trainer Andre Sperl eine starke Leistung. Hersfeld fand nur selten eine Lücke in der MT-Abwehr, weil Petr Hruby als Vorgezogener TVH-Spielmacher Marco Kemmerzell stoppte. So zog die MT dank ihrer starken ersten und zweiten Welle kontinuierlich davon.

Nur in der Schlussviertelstunde ließen die Melsunger etwas nach. „Wir haben dann durchgewechselt und jeder wollte noch sein Tore werfen“, sagte MT-Coach Sperl. „Dennoch ist es etwas ärgerlich, dass es am Ende nur zehn Tore Unterschied waren.“ Für den krönenden Abschluss sorgte Schlussmann Meyfarth, der mit einem direkten Abwurf zum 36:26-Endstand traf.

Tore MT II: Rohde 2, Kienast 1, Meyfarth 1, Petersen 7, Bärthel 1, M. Kothe 7/3, Schanze 7, Pitz 3, Lanatowitz 2, Hruby 5.

HSG Fuldatal-Wolfsanger - TSV Ost-Mosheim 29:32 (16:16). Fünf Minuten vor dem Ende lagen die Hochländern mit 27:29 zurück. Doch das Team von Trainer Mario Lubadel bewies Moral. Angetrieben durch den erneut starken Alexander Lubadel im Tor drehten die Gäste, bei denen Rechtsaußen Adrian Barbura zu überzeugen wusste, die Partie und sicherten sich mit fünf Toren in Folge den wichtigen Sieg im Abstiegskampf. „Das war spielerisch keine Glanzleistung, aber wir haben uns den Sieg erkämpft“, sagte TSV-Trainer Mario Lubadel.

Sein Team war gut gestartet und lag schnell 6:2 vorne. Dann ließ die TSV-Abwehr die nötige Aggressivität vermissen. Die Gastgeber kamen so immer wieder zu einfachen Toren aus der Nahwurfzone. Als Torjäger Florian Kusiek sich bei einem Wurfversuch an der Wade verletzte und die Gastgeber Spielmacher Philipp Bachmann kurz deckten, zeigte dies Wirkung. Beim 22:20 lag Fuldatal-Wolfsanger erstmals knapp in Führung. Dem unbedingten Siegeswillen der Hochländer konnte die HSG in den Schlussminuten aber nicht standhalten.

Tore TSV: Harbusch 3, Wicke 2, König 1, Kusik 2, Schröder 1, Bachmann 2, Barbura 9, Elbeshausen 5, Neurath 2, Eckhardt 4/4. (mgx) Foto: Kasiewicz

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