Handball-Landesliga: SVH Kassel empfängt HSG Baunatal – Spiel zwei nach Hogreve

Treffen zweier Freunde

Trifft auf seinen ehemaligen Coach: Tobias Oschmann will als Spielertrainer Iljo Duketis ärgern. Fotos:  Fischer/nh

Harleshausen. Am heutigen Samstag ab 19 Uhr stehen sich die SVH Kassel und die HSG Baunatal in der Harleshäuser Sporthalle gegenüber. Es treffen nicht nur zwei Spitzenteams aufeinander (Vierter gegen Dritter), es wird auch ein Wiedersehen zweier Freunde geben. Iljo Duketis trifft auf seinen ehemaligen Schützling Tobias Oschmann. Duketis trainierte sieben Jahre lang in Baunatal verschiedene Teams, darunter auch die erste Männermannschaft mit Oschmann. Dieser sagt: „Es freut mich, Iljo wiederzusehen. Der Kontakt ist nie abgerissen. Sogar im letzten Urlaub haben wir uns getroffen.“

Doch diese Freundschaft muss für 60 Minuten ruhen. Im Spiel zwei nach der Entlassung von Erik Hogreve zählt nur ein Sieg. Oschmann: „Man hat gemerkt, dass es eine Veränderung im Team gab. Die Mannschaft hat aber konzentriert gearbeitet und will sich mit einem Erfolgserlebnis in die dreiwöchige Spielpause verabschieden.“

Dass dies kein leichtes Unterfangen werden wird, ist ihm aber klar. „Es ist unheimlich schwer, sich auf die SVH einzustellen, denn Kassel hat einen flexiblen Kader. Es gibt nicht den klassischen Leistungsträger. Die Verantwortung ist auf mehrere Schultern verteilt.“ Erschwerend kommt hinzu, dass das Trainerduo Kurzrock/Oschmann nur an kleinen Schrauben drehen konnte. Zeit für größere Veränderungen gibt es erst in der dreiwöchigen Spielpause.

Auch ihr Gegenüber Duketis stuft das Spiel als sehr schwierig ein: „ Trotz Heimspiels stehen die Chancen 60:40 für Baunatal. Sie haben eine sehr starke Mannschaft.“ Da spielt es für ihn auch keine Rolle, dass die VW-Städter eine neue Teamführung haben. „Baunatal spielt seit Jahren in der Landesliga oben mit, und auch in dieser Spielzeit wirken sie sehr stabil.“

Wie auch in Landwehrhagen ist der Harleshäuser Kader komplett, sodass Duketis die Qual der Wahl hat. Etwas anders sieht die Lage bei den Gästen aus. Sie bangen um Michi Horn, der immer noch an einer Sprunggelenksverletztung laboriert. Außerdem steht hinter dem Einsatz von Marian Seibert ein Fragezeichen. Er zog sich im letzten Spiel eine Gehirnerschütterung zu. (pfw)

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