Handball: LandesligIst Hofgeismar/Grebenstein unterliegt Meister Hünfeld mit 36:39

SHG trotz Niederlage auf Platz sieben

Ehrungen: Florian Lindemann (2. von rechts) wurde von Mannschaftskollege Jona Kramski verabschiedet. Lob für den SHG-Rückraumspieler gab es von Benny Krahl (links) und Timo Mönicke. Foto: Wepler

Grebenstein. 40 Minuten durfte die SHG Hofgeismar/Grebenstein auf einen Sieg im letzten Saisonspiel gegen den feststehenden Meister und Aufsteiger in die Oberliga, den Hünfelder SV, träumen, ehe sie sich am Ende mit 36:39 (16:17) geschlagen geben musste. Während die Hünfelder nach dem Spiel mit ihre mitgereisten Fans einen großen Kreis bildeten und ihren Aufstieg bejubelten, verabschiedete sich die SHG von ihren Fans.

Sie schloss die Saison zum vierten Mal in Folge auf dem siebten Platz ab. Es wäre zudem auch die dritte Saison in Folge mit 24 Punkten gewesen, stünde da nicht der Abzug von einem Punkt wegen des nichterfüllten Schiedsrichtersolls. Dieses Abschneiden zeugt von einer großen Konstanz der SHG, was keine Selbstverständlichkeit ist, denn die Mannschaft konnte in keinem Spiel mit ihrem kompletten Kader spielen. Damit bestätigt sich der Weg der SHG – im Gegensatz zu einigen Konkurrenten, die ihre Kader mit auswärtigen, fertigen Spielern aufrüsten – vornehmlich Spielern aus dem eigenen Nachwuchs eine Perspektive zu bieten.

Auch für die nächste Saison wird die SHG größtenteils zusammenbleiben. Lediglich der in den Schwarzwald gezogene Florian Lindemann, der vor dem Spiel von seiner Mannschaft verabschiedet wurde, wird nicht mehr zur Verfügung stehen. Dafür wird, wie bereits berichtet mit dem 20-jährigen Lukas Mock vom Ligakonkurrenten TG Wehlheiden ein talentierter Spieler für den Rückraum hinzustoßen. Die im letzten Spiel erneut nicht in Bestbesetzung spielenden Gastgeber boten dem neuen Meister über zwei Drittel des Spiels einen offenen Schlagabtausch. „Das war noch einmal ein ordentliches Spiel. Wir haben leider am Ende einige Chancen ausgelassen“, zog SHG-Trainer Stefan Böttcher ein zufriedenes Fazit.

Gleich in der Anfangsphase zeichnete sich SHG-Torhüter Jann Müller mit zwei gehaltenen Siebenmetern aus. Nach zwei erfolgreichen Tempogegenstößen lag die SHG mit 11:8 in Führung, doch konnte Hünfeld danach ausgleichen und lag zur Pause mit einem Tor in Front. Nach der Pause führten die Gastgeber bis zum 24:23 in der 40. Minute. Danach setzte sich das schnelle Spiel der auf allen Positionen, aber vor allem über den Kreis gefährlichen Gäste, durch. Von 26:25 über 29:25 bis auf 39:32 setzten sie sich ab, ehe der SHG noch eine Resultatsverbesserung gelang.

Hofgeismar/Grebenstein: Müller (1.-44., 56.-60.), Brand (44.-56.) - B. Fehling, Helling (n. e.), Gerhold (7/2), Kramski (4), Kurban (2), Schilke (5), Lindemann (5), Adam (8), Kleinschmidt (5), Manß.

Hünfeld: Masche, Krätzig, Urban - Sitzmann (5), Sauer (2), Schott (4), Müller (2), Hyseni (1), Unglaube (5/1), Krso (4), Kircher (6/1), F. Rehberg (10/1)..

Zuschauer: 150.

Spielverlauf: 4:2 (8.), 7:6 (12.), 7:8 (16.), 11:8 (19.), 14:12 (25.), 16:14 (28.), 16:17 (30.), 17:19 (33.), 23:21 (38.), 24:23 (40.), 25:26 (44.), 25:29 (47.), 28:30 (49.), 28:32 (51.), 32:36 (56.), 32:39 (58.), 36:39 (Endstand).

Von Michael Wepler

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