Vor dem Start der Rückserie in der Handball-Landesliga: Landwehrhagen hat Verstärkung an der Angel

Vellmar hat Derbys im Hinterkopf

Ins Straucheln geraten: Vellmars Benjamin Gunkel (Mitte) möchte mit seinem Team in der Liga nicht mehr stolpern. Hier im Derby gegen die Dittershäuser Michael Griesel (links) und Lukas Reinbold (rechts). Fotos: Hedle/Fritschler/Zgoll

Kassel. Nach Weihnachten und Neujahr bleibt den heimischen Landesliga-Handballern keine Zeit zum Verschnaufen. Denn die Rückrunde wirft ihre Schatten voraus. Für einige Teams geht es dabei noch um Auf- und Abstieg. Hier ein Überblick bei den Männern:

TSV Vellmar

Für Tabellenführer TSV Vellmar stehen zu Rückrundenbeginn zwei schwere Derbys daheim an. Zum einen geht es gegen die SVH Kassel (24. Januar), zum anderen gegen die HSG Baunatal (6. Februar). Letztere liegt mit nur einem Minuspunkt mehr als Vellmar in Lauerstellung. Personelle Veränderungen im Kader gibt es nicht. Manager Martin Ziegener: „Wir haben ein starkes Aufgebot, bei dem es im Moment keiner Verstärkung bedarf.“

HSG Baunatal

Als aktueller Tabellendritter stehen die VW-Städter trotz turbulenter Hinrunde mit Trainerentlassung und Verletzungsmisere hervorragend da. Ziel der HSG ist es, diesen Platz zu bestätigen. Dies wird jedoch kein leichtes Unterfangen. Denn in der Rückrunde müssen die Baunataler je zweimal gegen die Spitzenteams aus Vellmar und Korbach ran. Von Vorteil wird dabei sein, dass mit Louis Feckler und Marian Seibert zwei bisher verletzte Spieler wieder zur Mannschaft stoßen.

SVH Kassel

Die SVH geht laut Andrii Doktorovych mit unverändertem Aufgebot in die Rückrunde. Verletzte Spieler hat der Anfang Dezember für Iljo Duketis gekommene neue Trainer nicht zu beklagen. Am 4. Januar bat er seinen Kader zum ersten Training nach der Weihnachtspause. Zum Start wartet am Samstag ein Heimspiel gegen den Tabellennachbarn Hünfelder SV. „Wichtig ist, dass die Jungs nach der anstrengenden Hinrunde wieder fit werden, zu Kräften kommen und den Spaß am Handball wiederfinden. Dann kommen die guten Ergebnisse ganz von selbst“, sagt Doktorovych.

TSG Dittershausen

Trotz der starken Punktausbeute des Aufsteigers bleibt das Saisonziel der Klassenerhalt. Denn für Trainer Hinnerk Hrdina ist noch nichts entschieden: „Ich denke, dass wir noch sechs bis sieben Punkte brauchen, um den Klassenerhalt zu schaffen.“ Vor allem die Spiele gegen direkte Konkurrenten müssen wieder gewonnen werden.

HSC Landwehrhagen

Trotz großer Abstiegssorgen gibt der punktlose Tabellenletzte nicht auf. Der HSC will weiter alles daransetzen, den Abstieg zu verhindern. Ein wenig Hoffnung setzt der Verein in eine mögliche Verstärkung. Der Klub soll einen potenziellen Neuzugang an der Angel haben. Wichtig wird vor allem sein, die nächste Partie gegen Mitaufsteiger Eschwege zu gewinnen und Selbstbewusstsein zu tanken.

Von Fynn Welch und Wolfgang Bauscher

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