Handball-Landesliga: Ungleiches Kräftemessen in Landwehrhagen

Vellmar kommt als Topfavorit

Einst bei der TG Münden, jetzt in Vellmarer Diensten: Torhüter Christian Gumula. Foto: Brandenstein

Landwehrhagen. Vor der bisher schwersten Aufgabe im Kampf um den Klassenerhalt steht der HSC Landwehrhagen. Am Sonntag um 16 Uhr Uhr muss die Mannschaft von HSC-Trainer Sven Hinz im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten TSV Vellmar antreten.

„Klar ist, die Trauben in dieser Begegnung hängen für uns sehr hoch, und wir haben hier die klare Außenseiterposition. Trotzdem werden wir nichts verschenken und sehen, was möglich ist“, sagt Sven Hinz. Die Gäste haben berechtigte Ambitionen auf den Wiederaufstieg in die Oberliga. Ausgerechnet gegen den Tabellenletzten werden sie sich keinen Ausrutscher erlauben wollen. Lediglich gegen den TSV Korbach leistete sich Vellmar eine 32:39-Niederlage. Alles andere als ein Erfolg des TSV wäre beim bloßen Blick auf die Tabelle wohl eine Sensation.

Satte 14 Punkte trennen die Nordhessen vom gastgebenden Schlusslicht. Neben einer kompakt stehenden Abwehr und einem hervorragenden Schlussmann ist Gästetrainer Andreas Paul zudem mit torgefährlichen Rückraumspielern gesegnet. Vellmar stellt damit eine Qualität, auf die der HSC nicht zurückgreifen kann, zumal die Vorbereitung nicht optimal lief. Nach wie vor können aus beruflichen Gründen nicht alle Spieler regelmäßig am Training teilnehmen.

Vor dem Gegner zu kuschen, kommt für Sven Hinz aber nicht in Frage. „Wir werden alles geben, um uns nicht abschlachten zu lassen. Wir werden insbesondere versuchen, die aus der Vellmarer Abwehr hervorgehenden, gefährlichen Tempogegenstöße so weit wie möglich zu verhindern“, sagt Hinz. (zmf)

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