TSV klarer Favorit gegen Hofgeismar/Grebenstein

SHG hat in Vellmar nichts zu verlieren

Steht der SHG zur Verfügung: Torwart Jann Müller. Foto: zhj

Hofgeismar. Mit dem Spiel am Sonntag (18 Uhr) in der Großsporthalle in Vellmar beim dortigen TSV bekommt es die SHG Hofgeismar/Grebenstein mit dem momentanen Zweiten der Handball-Landesliga zu tun.

Für SHG-Betreuer Andreas Kramski ist diese Aufgabe nicht nur aufgrund der räumlichen Nähe eine durchaus angenehme Aufgabe: „In diesem Spiel können wir nur gewinnen. Vellmar ist gegen uns natürlich klarer Favorit.“ Durch den knappen 32:30-Heimerfolg über Hünfeld in der Vorwoche liegt die SHG auf einem vorderen Mittelfeldplatz. Sie kann daher die Aufgabe ohne Druck angehen, will sich aber deutlich besser verkaufen, als zuletzt Flieden, das mit 25:44 unterging. Von den Kräfteverhältnissen her sieht Kramski seine Mannschaft mit dem Oberligaabsteiger nicht auf einer Ebene: „Vellmar ist auf jeder Position oberligareif besetzt. Die Mannschaft hat in der Vorsaison einfach unter ihren Möglichkeiten gespielt und hätte vom Potential her auf einem Mittelfeldplatz landen können.“

Mit den Rückkehrern Steiner und Gunkel sowie den vom Zweitligaabsteiger Eintracht Baunatal gekommenen Struif hat sich der TSV zudem verstärken können. Im Kader steht mit Robin Kiebach noch ein Spieler mit SHG-Vergangenheit, der aber wegen eines Kreuzbandrisses ausfallen wird.

Trotz des deutlich besseren Kaders sieht Kramski seine Mannschaft nicht völlig chancenlos, sollte Vellmar einen schwächeren Tag erwischen: „Vellmar steht nach der Heimniederlage gegen Korbach unter Druck. Wenn Korbach dort gewinnt, haben wir auch eine Chance.“

Gegenüber dem Hünfeld-Spiel wird wieder Jann Müller zurückkehren, der mit seinen Paraden durchaus für ein enges Spiel sorgen kann. An die Spiele der vergangenen Landesligaspielzeiten hat die SHG keine schlechten Erinnerungen, auch wenn auswärts noch keine Punkte geholt werden konnte. Aufgrund des Derbycharakters erwartet Kramski einige SHG-Fans zur Unterstützung. (zmw)

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