Handball-Landesliga: Harleshausen kassiert im Absteigerduell 23:35-Schlappe

Vellmar zu stark für SVH

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Auch einmal entwischt: Viel zu selten kamen die Harleshäuser wie in dieser Szene Max Gribner (am Ball) an ihren Vellmarer Gegenspielern, hier Benjamin Gunkel, vorbei.

Kassel. Im Derby der Handball-Landesliga der Männer zwischen den Oberliga-Absteigern SVH Kassel und TSV Vellmar zeigten die Gäste den Hausherren die Grenzen auf und siegten 35:23 (19:10).

SVH-Trainer Iljo Duketis, selbst lange Trainer der Gäste, fand es seltsam, dem TSV gegenüberzutreten: „Das war schon ein komisches Gefühl, das sind doch alles meine Jungs.“ In einer hart geführten Partie agierte sein neues Team oft zu überhastet, hatte Probleme, Lücken in der offensiven Deckung der Gäste zu finden und musste sich jeden Treffer hart erarbeiten. Vellmar wiederum kam durch bewegliches Angriffsspiel zu einfachen Torabschlüssen. So setzte sich der TSV schon in der ersten Hälfte deutlich ab.

Schon zur Pause alles klar

Tor um Tor vergrößerten die Gäste nach der Pause ihren Vorsprung. Zum Ende der Partie agierten die Gäste nicht mehr ganz so klar wie zuvor, doch konnte die SVH den klaren und hochverdienten Sieg des TSV nicht verhindern.

Vellmars Trainer Andreas Paul war sehr zufrieden mit der souveränen Leistung. Zu bemängeln hatte er einzig, dass seine Spieler zum Ende die Struktur im Angriff vermissen ließen. „In der zweiten Halbzeit haben wir vorn etwas zu hektisch agiert und zu viel Eins-gegen-eins gespielt.“ Hervorheben wollte er die herausragende Leistung seiner Keeper Niklas Becker und Christian Gumula.

Für Pauls Gegenüber Duketis war dann auch vor allem die schwache Chancenverwertung ausschlaggebend. „Unsere Abschlüsse waren sehr schlecht. Im Gegenzug lassen wir dann über Tempogegenstöße einfache Gegentreffer zu. Das müssen wir abstellen.“ Außerdem bemängelte er das schlechte Außenspiel seines Teams, wusste aber die Niederlage einzuordnen. „Vellmar ist kein Gegner, an dem wir uns messen können. Dazu ist er zu stark besetzt.“

SVH: Frohmüller - Hofmeister 1, Sellemann 4, Nordheim1, Schlosser 3, Cermak, 4/1, Damm 1, Fischer 4, Gribner 3, Görges 2, Tataraga, Herweg, Röhrscheid, Guthart

Vellmar: Gumula, Becker (ab 48.) - Körber 6, Winterhoff 1, Hess 1, Gunkel 4, Struif 5, Steiner 3, Kreß 2, Stumbaum 3, Muth 10/7, Brückmann, Körber

Von Christian Triebner

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