Handball-Landesliga: 34:28-Sieg bei der HSG Baunatal, Hofgeismar/Grebenstein leistet Schützenhilfe

Der TSV Vellmar ist zurück

Meisterfoto: Der TSV Vellmar mit (hinten von links) Detlef Sutor, Danny Körber, Emils Geislers, Niklas Becker, Fabian Struif, Robin Kiebach, Andre Körber, Benny Kreß, Benny Gunkel, Christian Gumula, Jannik Steiner, (vorn) Andreas Paul, Anka Weix, Luisa Paul, Daniel Brückmann, Christoph Muth, Steve Winterhoff, Lance-Phil Stumbaum, Peter und Jonas Bence Petrovszki. Foto: Schachtschneider

BAUNATAL. Eigentlich sollte es das Krönungsspiel für den TSV Vellmar werden, die gestrige Partie der Handball-Landesliga bei der HSG Baunatal. Doch die SHG Hofgeismar/Grebenstein schrieb am Samstag das Drehbuch um und nahm mit dem 35:34-Sieg über den TSV Korbach die Spannung aus dem Geschehen.

Durch die Niederlage der Waldecker stand der TSV Vellmar schon am Samstag um 20.29 Uhr als Meister der Landesliga Nord und damit Rückkehrer in die Oberliga fest.

Der 34:28 (16:14)-Sieg bei der HSG Baunatal vor 350 Zuschauern in der Max-Riegel-Halle war dann wenig meisterlich. Er war verdient, vielleicht etwas zu hoch ausgefallen. Das fand auch Vellmars Trainer Andreas Paul. „Die Luft war nach der Korbacher Niederlage einfach raus“ sagte er. Die erste Halbzeit sei schlecht gewesen, in der zweiten habe man sich gesteigert. Und: „Unter Spannung hätte die Mannschaft sicher eine bessere Leistung abgerufen.“

Das Trainerduo der Gastgeber, Sascha Kurzrock und Tobias Oschmann, meinte, „dass der Sieg des TSV zu deutlich ausgefallen ist“. Oschmann fügte hinzu: „In den letzten zehn Minuten haben wir ein besseres Ergebnis weggegeben.“ Sascha Kurzrock: „Wir wollten Vellmar heute das Leben schwer machen und dem Gegner nichts schenken. Das ist uns bis auf die Schlussphase auch gelungen.“

Jannik Steiner hatte den TSV Vellmar nach 20 Sekunden in Führung gebracht. Und die Gäste gaben bis zum Schlusspfiff der nicht immer konsequenten Schiedsrichter Reuther/Tobiasch (Idstein) die Spielkontrolle nicht mehr aus der Hand. Zwar blieb die HSG lange auf Augenhöhe und glich mehrmals aus, Vellmar zog aber immer dann, wenn es nötig war, das Tempo wieder an.

Besonders als die HSG die kurze Deckung gegen Benny Gunkel nicht mehr konsequent fortsetzte, kamen die Gäste besser zur Geltung. Gunkel erzielte neun seiner elf Treffer nach der Pause.

Viele technische Fehler

Auf der Kippe stand die Partie in der 46. Minute, als Max Henkel im Tor der HSG beim Stande von 22:23 einen Siebenmeter von Steiner parierte. Marc Adam gelang danach postwendend der Ausgleich. Beim 25:25 (50.) war immer noch alles offen.

Dann leistete sich die HSG einen ihrer vielen technischen Fehler und Fabian Struif, Gunkel und Steve Winterhoff warfen den Meister in Richtung Sieg. HSG: Henkel, Suter (37./7 m); Kusiek 3, Feckler 7, Oschmann 5, Adam 3, Volland 1, Wagenführ 4/2, Seibert 1, Reinbold 1, Käse 3, Mett

TSV: Gumula, Geislers (n.e.); Muth 1/1, Kreß 1, Kiebach, Richter 2, Struif 3, Petrovski 2, Winterhoff 3, D. Körber 1, Gunkel 11, A. Körber 1, Steiner 9/5

Von Peter Fritschler

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