Handball-Landesliga: Fuldatal und Zwehren müssen gewinnen – Sonntag, 18 Uhr

Verlieren verboten

Freie Bahn: Im Hinspiel siegte Zwehren mit Jannik Käse (links) 37:26. Das Rückspiel wollen die Fuldataler um Donatas Kudzma für sich entscheiden. Archivfoto: Fischer

Fuldatal. Der Druck ist auf beide Teams enorm: Wenn am Sonntag ab 18 Uhr die HSG Fuldatal/Wolfsanger und die HSG Zwehren/Kassel in der Handball-Landesliga aufeinandertreffen, geht es um ganz wichtige Punkte im Klassenerhalt.

Mit sieben Punkten (Fuldatal) beziehungsweise drei Punkten ist der Rückstand zum rettenden Ufer in den vergangenen Partien für beide Mannschaften angewachsen. „Wir müssen dieses Spiel gewinnen, sonst wird es schwer“, sagt daher auch Zwehrens Trainer Harald Meißner. Seine Mannschaft wisse um die Verpflichtung in der Partie. „Das kann Fluch oder Segen sein“, sagt Meißner über die Drucksituation.

Aber auch auf der Gegenseite hat man den Abstiegskampf noch lange nicht aufgegeben. „Rechnerisch ist alles noch möglich, vor allem, wenn wir die Partie gewinnen“, sagt Fuldatals Trainer Hazim Prezic. Sein Team habe sich in den vergangenen Wochen gut entwickelt und einen Schritt nach vorne gemacht. „Wir steigern uns von Spiel zu Spiel, aber häufig fehlt uns in den letzten fünf bis zehn Minuten die Kraft“, sagt Prezic.

Der Grund für den Aufschwung ist aber auch schnell ausgemacht, denn seitdem Prezic Trainer in Fuldatal ist, bekommen auch die A-Junioren regelmäßig Spielpraxis. „Die Jungs machen einen wunderbaren Job“, lobt Prezic. Sie seien sehr fit und ein zusätzlich Vorteil sei es, dass die anderen Landesligateams die Spieler nicht kennen würden. „Ich versucht ihnen einfach alle Freiheiten zu geben. Das ist auch das gute an ihrer Entwicklung: Sie sind sorgloser“, meint Prezic.

Die Rolle der Nachwuchsspieler bei den Fuldatalern hat auch Harald Meißner erkannt. „Die A-Jugendlichen sind sicherlich ein Problem. Die dürfen wir auf keinen Fall unterschätzen“, warnt der Zwehrener Trainer.

Da könnte es den Zwehrenern vom Vorteil sein, dass die A-Jugendlichen unmittelbar vor dem Derby ihr letztes Oberligaspiel gegen Melsungen bestreiten. „es ist sicherlich die Frage wie fit sie dann noch sind“, sagt auch Prezic, der vor allem eines will. „Die Halle war die ganze Saison gut gefüllt. Wir wollen unser Bestes geben und ich die Mannschaft voran bringen – das sind wir den Zuschauern schuldig“ (msf)

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