Handball-Landesliga: Derby zwischen der SVH Kassel und der TSG Dittershausen

Vier-Punkte-Spiel in Kassel

Dittershausen hofft auf seine Tore: TSG-Spieler Christian Siebert (rechts) erzielte letzten Spieltag zehn Tore und will gegen die SVH Kassel an seine Leistung anknüpfen. Foto:  Fischer

KAssel. Heute um 19 Uhr kommt es in der Handball-Landesliga zu einem richtungsweisenden Duell. Die SVH Kassel empfängt den TSG Dittershausen in der Sporthalle Harleshausen. Es ist auch ein Duell des Oberliga-Absteigers gegen den Bezirksoberliga-Aufsteiger. Die Ausgangslage

Zu Beginn der Saison wäre die Ausgangslage klar gewesen. Doch nach mittlerweile neun Spieltagen sieht die Situation nicht mehr so eindeutig aus. Der TSG Dittershausen sammelt Punkt um Punkt und hat mit 8:10 Zählern ein gutes Polster auf die Abstiegsplätze. Mit einem 31:29 Sieg gegen den TV Alsfeld hat der TSG die starke Form erneut unter Beweis gestellt. Mit einem Sieg würde man sogar, aufgrund des direkten Vergleiches an den Harleshäusern vorbeiziehen. SVH Kassel steht nach zwei verlorenen Spielen mit 10:8 Punkten auf dem sechsten Tabellenrang. Auch TSG-Trainer Hinnerk Hrdina gibt sich überrascht: „Vor der Saison hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass wir vor der SVH stehen könnten.“ DIE ROLLENVERTEILUNG

Die Favoritenrolle sieht er trotzdem bei den Harleshäusern: „Als Oberliga-Absteiger ist man immer Favorit, vor allem, wenn man zu Hause gegen einen Aufsteiger spielt.“

Auch SVH-Trainer Iljo Duketis sieht das eigene Team im Vorteil: „Zwar hat Dittershausen spätestens mit dem letzten Sieg gegen Alsfeld gezeigt, dass sie in der Landesliga angekommen sind. Dennoch spielen wir zu Hause und müssen diesen Vorteil ausnutzen.“ Dass die letzten zwei Spiele verloren wurden, sieht Duketis als unbedeutend an: „Die beiden Niederlagen machen uns gar nichts aus. Mit dem TV Hersfeld und der HSG Baunatal waren zwei starke Gegner dabei, und wir gehen mit viel Selbstbewusstsein in das Derby.“ Die Kader

Beide Trainer haben keine Verletzten und können auf einen vollen Kader zurückgreifen. Die Trainer wissen um die Stärken der Gegner. Hrdina: „Die SVH hat eine sehr ausgeglichene und vor allem eine körperlich starke Mannschaft. Da gilt es dagegenzuhalten.“ Duketis sieht die Stärken des Gegners eher im Tempospiel: „Durch eine sichere und aggressive Abwehr, probieren die schnellen Spieler der TSG immer wieder über die erste Welle Tore zu erzielen. Wir dürfen sie sich nicht entfalten lassen.“ Besonders muss auf TSG-Schütze Christian Siebert aufgepasst werden. Er traf im letzten Spiel gleich zehnmal. (ptw)

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