Handball-Landesliga

HSG Werra erwartet die HSG Baunatal

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Auf ihn dürfte wieder viel Arbeit zukommen: Kevin Schottmann, der Keeper der HSG Werra WHO, zählte im Derby zu den stärksten Spielern seiner Sieben. 

Das 24:26 vom Vorwochenende in Rotenburg hat den Rückstand der HSG Werra WHO auf den Drittletzten der Handball-Landesliga auf vier Punkte wachsen lassen.

Das 24:26 vom Vorwochenende in Rotenburg hat den Rückstand der HSG Werra WHO auf den derzeit ersten Nicht-Abstiegsplatz der Handball-Landesliga wieder auf vier Punkte wachsen lassen. Nun kommt der Tabellensechste HSG Baunatal nach Obersuhl (Samstag, 17.30 Uhr). Und eigentlich ist in der viertletzten Partie der Saison alles wie immer in den vergangenen Wochen: Das Spiel muss gewonnen werden, sonst ...

Irgendwie war das Kellerderby in Rotenburg ein Spiegelbild der Saison: Gut gespielt, geführt, am Ende doch noch leere Hände. „Die Jungs haben alles investiert, haben gekämpft. Wir hätten den Sieg verdient gehabt“, bilanziert Trainer Jörg Fischer. Und merkt noch einmal an, dass sein Team ab der 42. Minute fünf Zeitstrafen kassiert habe, somit also fast ständig in Unterzahl habe agieren müssen.

Ein weiterer Knackpunkt: Der frühzeitige Ausfall von Antonio Jelusic, der sich den Daumen gebrochen hatte. Auch danach „hat die Mannschaft vieles richtig gemacht, aber am Ende war es eine Kraftfrage“, sagt Fischer.

Die Baunataler ihrerseits werden vor fast jeder Saison als Spitzenmannschaft der Liga gehandelt. Von den acht Partien in diesem Jahr gewann Baunatal zwei und spielte zweimal remis – exakt soviel Ertrag wie die WHO in dieser Zeit. Im Hinspiel im November gab es für die Werrataler allerdings ein überdeutliches 28:42.

Und Jörg Fischer hat gehörigen Respekt vor der jungen Truppe der HSG. „Das ist eine der besten Mannschaften der Liga, da geht es für uns ein bisschen um Schadensbegrenzung.“ Zumal die personelle Situation immer prekärer wird: Neben den langzeitverletzten Strümpf und Chyba fällt nun natürlich auch Jelusic aus. Benni Krauses Einsatz ist nach einem Schlag aufs Knie fraglich. Hermann Bach kehrt zurück, trotzdem bleiben der WHO gerade mal acht oder neun Feldspieler.

Und neben allem steht die Hoffnung, dass in der Oberliga die MT Melsungen II nicht noch in die Abstiegsränge rutscht. Denn dann müssten drei Landesligateams den Weg nach unten antreten – der Rückstand aufs rettende Ufer betrüge dann sechs Punkte.

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