Ausgleich in letzter Sekunde

Landesliga: Wieder Dramatik in Fuldatal bei 32:32 im Duell gegen Hünfeld

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Vor dem Abschluss: Philip Scholz von der HSG Fuldatal/Wolfsanger taucht frei vor dem Hünfelder Torhüter Samuel Mache auf und kommt zum Wurf. 

Aufregender ging es kaum, als Sven Hinz von der HSG Fuldatal/Wolfsanger nach Ablauf der 60 Minuten zum Siebenmeterpunkt schritt. 

Mit einem Tor lag die HSG Fuldatal/Wolfsanger gegen den Hünfelder SV zurück. Doch der Routinier blieb eiskalt und verwandelte zum 32:32 (20:15)-Endstand.

Über fast die gesamte Partie der Handball-Landesliga hinweg lagen die

Fuldataler vorn. Ein Unentschieden wäre für sie lange wie eine Niederlage gewesen. Schließlich fühlte es sich eher wie ein Sieg an. Immerhin behielten die Gastgeber in den letzten 23 Sekunden die Nerven. Beim 31:32 (59.) waren sie erstmals überhaupt in Rückstand geraten.

Als die Uhr 59:37 Minuten anzeigte, erhielt die HSG einen Freiwurf zugesprochen. Trotzdem reklamierte Adrian Rudolph und erhielt eine Zeitstrafe. Trainer Hazim Prezic nahm René Hüsken, der zuvor wie sein ebenfalls eingewechseltes Hünfelder Pendant Christian Krätzig einige Male

prächtig pariert hatte, für einen sechsten Feldspieler aus dem Tor. Die HSG spielte geduldig, die Sekunden verstrichen. Dann brachten die Gastgeber Linksaußen Jan Grebe in Wurfposition. Mit der Schlusssirene wurde dieser gefoult. Siebenmeter. Hinz übernahm die Verantwortung und erlöste Fuldatal/Wolfsanger.

Die HSG musste den erkrankten Max Witzel sowie den am Meniskus verletzten Till Welch ersetzen. Trotzdem führte sie schnell 4:1, aber die vom früheren Baunataler und Harleshäuser Jonggi Pasaribu trainierten Gäste kamen wieder heran. Die HSG blieb bei ihrer Linie, spielte im Angriff schnell und ideenreich und schloss entschlossen ab.

Nach dem Wechsel fehlte die vorherige Zielstrebigkeit, und auch die Deckung war für die energischeren Hünfelder nun seltener ein Hindernis. Trotzdem führten die Gastgeber, stimmgewaltig unterstützt von ihrem Fanblock unter den 270 Zuschauern, in der 53. Minute noch 30:28. Ehe sie immmerhin noch das Remis erzwang.

„Was wir in der bravourösen ersten Halbzeit gut gemacht, haben wir nachher schlecht gemacht und ab der 40. Minute Spritzigkeit und Harmonie verloren“, sagte Prezic. Wegen Reklamierens kassierte auch er selbst eine Zweimutenstrafe (53.).

Fuldatal/Wolfsanger: Huth, Hüsken (ab 48.) - Hinz 2/2, Feckler 4/1, Fynn Welch 3, Scholz 5, Grebe, Barth, Gericke 1, Rudolph 7, Seibert 3/1, Krätzig, Helbing 5, Rösler, Schneider 1

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