Landesliga: HSG Fuldatal/Wolfsanger verliert nach gutem Start gegen Alsfeld 28:33

Wieder fehlt die Konstanz

Abgehoben: Fuldatals Philip Scholz (links) setzt sich gegen Alsfelds Michael Stock durch und kommt zum Torwurf. Foto: Zgoll

Fuldatal. Die Mission Klassenerhalt wird für die Landesliga-Handballer der HSG Fuldatal/Wolfsanger immer schwieriger. Beim 28:33 (14:16) gegen den TV Alsfeld kassierten die Fuldataler die achte Niederlage in Serie.

Gegen den Tabellendritten sollte das Spiel aber nicht so deutlich verlaufen, wie es der Tabellenstand vermuten lässt. Wie schon in der Vorwoche gegen Rotenburg erwischte die HSG einen optimalen Start in die erste Halbzeit. 2:0 führten die Gastgeber, ehe Alsfeld mit vier Toren in Serie gegen nachlässige Fuldataler die Partie drehte.

Der Vorletzte zeigte sich davon jedoch gänzlich unbeeindruckt. Das Team von Hazim Prezic kam nicht nur zurück, sondern schaffte es auch, sich bis Mitte der ersten Halbzeit eine 11:7-Führung zu erspielen.

Danach war es aber vorbei mit dem Favoritenärgern bei den Fuldatalern. Alsfeld stellte sich immer besser auf die Abwehr der Fuldataler ein. Die Gäste, die zuvor drei Partien in Serie nicht gewonnen hatten, gleichen die Partie beim 12:12 sowie beim 14:14 aus und gingen anschließend mit einer Zwei-Tore-Führung in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff schafften die Fuldataler zwar den Anschlusstreffer zum 15:16, doch Alsfeld hatte sich nun endgültig auf das Spiel der Gastgeber eingestellt. Immer wieder wurde die ansonsten gut sortierte offensive Abwehr der Gastgeber ausgespielt, im Angriff fanden die Fuldataler kaum noch Wege, die Alsfelder Deckung in Bewegung zu bringen und die Lücke zum Torerfolg zu öffnen.

So baute Alsfeld die Führung über 20:16 und 24:19 auf das vorentscheidende 32:25 aus. Fuldatal gelang in den letzten Minuten nur noch Ergebniskosmetik. „Am nächsten Wochenende geht es gegen Hofgeismar. Das ist ein schlagbarer Gegner, da können wir Punkte für den Klassenerhalt sammeln“, sagte Außenspieler Johannes Arend.

Fuldatal: Arend 4, Gerner 1, Helbing 7/1, Krätzig 1, Kroll 1, Rösler 5, Scholz 1, Welch 3, Winterhoff 5/2. (red/msf)

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