Handball-Landesliga: Vellmar schlägt den Aufsteiger TSG Dittershausen 33:26

TSV wieder an der Spitze

Sprungwurf: Christoph Muth (links) erzielt hier einen seiner fünf Treffer für den TSV Vellmar, rechts Christian Siebert. Foto: Hedler

VELLMAR. Der TSV Vellmar steht wieder an der Spitze der Handball-Landesliga der Männer. Die Mannschaft von Trainer Andreas Paul gewann selbst gegen Aufsteiger TSG Dittershausen 33:26 (21:15) und profitierte vom 23:23 des TV Hersfeld in Rotenburg.

Vor 300 Zuschauern in der Vellmarer Großsporthalle zeigte der TSV von Beginn an, wer Herr im Haus ist. Schnell in Angriff und Abwehr, punktgenaue Abschlüsse. Nach zehn Minuten stand es 9:4, nach 20 hieß es 14:8 und zur Halbzeit 21:15 für Vellmar.

Dittershausen steckte allerdings nie auf und warf das gewohnte variable Angriffsspiel in die Waagschale. Im entscheidenden Moment aber scheiterte man an der TSV-Abwehr oder an Christian Gumula. Der parierte 19 Einwurfmöglichkeiten, wohl zehn in Eins-gegen-eins-Situationen.

Bis zur 40. Spielminute hielt die Überlegenheit der Vellmarer an, dann schlichen sich angesichts der klaren Führung (27:17) Fehler ein. Die Abwehr zeigte bis auf Gumula weniger Biss, im Angriff schloss man eigensinnig und aus unmöglichen Situationen ab oder scheiterte am ausgezeichneten Pascal Glöckner. So brauchte Vellmar vom 29:18 bis zum 31:22 ganze sechs Minuten. Dittershausen nutzte zwar in dieser Phase seine Möglichkeiten, gefährden konnte man den TSV-Erfolg aber nicht.

„Wir haben bis zur 40. Minute alles richtig gemacht, danach hat die Konzentration nachgelassen“, befand Robin Kiebach, der nach langer Verletzungspause (Kreuzbandriss) als Betreuer mit auf der Bank saß. Andreas Paul war direkt nach dem Schlusspfiff zum Spiel der Vellmarer Frauen nach Waldau geeilt.

TSG-Trainer Hinnerk Hrdina bezeichnete den Vellmarer Erfolg auch in der Höhe verdient. „Wir sind schlecht ins Spiel gekommen und haben das Tempo des TSV nicht unterbinden können“, sagte er. „Dazu waren wir Vellmar körperlich unterlegen.“ Vellmar: Gumula, Kocur (7 m/51.); A. Körber 1, Stumbaum 3/2, Muth 5/3, Brückmann, Kreß 2, Gunkel 6, Petrovszki 3, Heß 3, Winterhoff 1, D. Körber 9 Dittershausen: Glöckner ( 31.-60.), Wasmann (1.-30.); Braun 6/3, C. Siebert 4/2, T. Siebert 1, Vaupel 5, Stein, Heß, T. Poppenhäger 1, F. Poppenhäger 2, M. Reinbold 5, Berninger, L. Reinbold, Griesel 2

Von Peter Fritschler

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