Handball-Landesliga: Hofgeismar/Grebenstein tritt mit Außenseiterchance beim SVH Kassel an

Wiedersehen mit Sellemann

Zwei mit gemeinsamer Vergangenheit: Sascha Sellemann und Philip Schröer. In der Jugend - unser Bild entstand vor zehn Jahren – spielten beide für die SHG. Dann wechselte Schröer kurzzeitig nach Harleshausen. Er kehrte zurück und trifft jetzt am Samstag auf seinen Ex-Klub, bei dem inzwischen Sellemann zur Stammformation gehört.

Hofgeismar. Ein kleines Derby steht für den Handball-Landesligisten SHG Hofgeismar/Grebenstein am Samstag (19 Uhr) in der Sporthalle in Harleshausen beim SVH Kassel an. Da sind zum einen die räumliche Nähe beider Mannschaften und zum anderen die Verbindungen einzelner Spieler zu beiden Vereinen.

Aktuell spielt der Ex-SHG-Rückraumspieler Sascha Sellemann für die Harleshäuser, wo er sich inzwischen fest in der Stammformation etabliert hat. Beim 35:25-Erfolg im letzten Spiel in Flieden warf er immerhin neun Tore. Auf der Gegenseite hat Philipp Schröer ein Jahr Oberliga beim SVH gespielt, ehe er nach dem Abstieg zur SHG zurückkehrte.

Für die SHG-Rückraumspieler Pelle Schilke und Philipp Helling gibt es zudem ein Wiedersehen mit Torhüter Tobias Wellhausen, mit dem sie bei Wesertal zusammen spielten. Noch näher liegen beide Mannschaften in der Tabelle zusammen. Sie haben beide nach zwei Niederlagen zum Auftakt drei Siege folgen lassen.

Aufgrund des etwas besseren Torverhältnisses liegt die SHG dabei als Sechste einen Platz vor dem SVH. Dennoch sieht SHG-Betreuer Andreas Kramski seine Mannschaft nicht auf Augenhöhe mit dem Oberligaabsteiger: „Der SVH will mit einem Sieg den Anschluss nach oben halten und ist daher Favorit. Für uns geht es darum, uns in sicheren Tabellengefilden zu bewegen.“

Nach fast ausschließlich Niederlagen in der Vorsaison, scheinen die Harleshäuser nun in der Liga gut angekommen zu sein. Besonders der 35:31-Sieg über Korbach ließ aufhorchen. Ihre Stärken liegen im Rückraum. Mit Milan Cermak haben sie einen für die Liga herausragenden Spielmacher und neben Sellemann sind auf den Halbpositionen Routinier Faruk Tataraga, Max Gribner und Christian Damm für viele Tore.

Erschwerend kommt für die SHG das Fehlen der verletzten Simon Adam und Florian Lindemann hinzu. Dennoch sieht Kramski seine Mannschaft nicht chancenlos: „Wir müssen aber hinten bombensicher stehen.“ Dass die SHG dem SVH durchaus Paroli bieten kann, zeigte sie in der vorletzten Spielzeit, als sie zu Hause ein Unentschieden erreichte und auswärts das Spiel lange offen halten konnte. (zmw)

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