Landesliga: SVG II in Bestbesetzung gegen Heiligenrode – Wollrode nur Außenseiter

Wiedersehen mit Wehr

Strategin in der TSV-Offensive: Laura Klipp und der TSV Wollrode wollen nach dem Sieg über Eschwege gegen den Tabellenzweiten HSG Wesertal den nächsten Coup landen. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Vorhang auf zum letzten Spieltag der Hinrunde in der Handball-Landesliga der Frauen. Spitzenreiter SG 09 Kirchhof II reist zum Aufsteiger FSG Waldhessen, während die Drittliga-Reserve des SV Germania Fritzlar den Tabellensiebten TSV Heiligenrode empfängt.

FSG Waldhessen - SG 09 Kirchhof II (Sa., 15.30 Uhr). Obwohl die Favoritenrolle vor der Partie beim Landesliga-Neuling Waldhessen klar verteilt ist, warnt Christian Denk davor, die Hersfelderinnen zu unterschätzen. „Sie sind ein eingespieltes Team, dass um jeden Ball kämpft“, erklärt der SG-Coach, der nach der bitteren Niederlage im Spitzenspiel gegen Wesertal (25:26) unbedingt in die Erfolgsspur zurückkehren will. Neben der Ex-Kirchhöferin Marina Weyrauther muss das Juniorteam vor allem auf die oberligaerfahrene Halblinke Anette Richter sowie die junge Linkshänderin Fabienne Eidam achten. Zudem kommt es zu einem Wiedersehen mit Elisabeth Wehr. Die ehemalige Zweitligatorhüterin der SG ist jetzt aber als Feldspielerin aktiv.

TSV Wollrode - HSG Wesertal (Sa., 16 Uhr). Eine schwere Aufgabe warter auf die Sieben von Trainer Andreas Milke, die den Tabellenzweiten Wesertal empfängt. Vor allem Linksaußen Anna Riedel und deren Schwester Ida im HSG-Rückraum zählen zu den Leistungsträgerinnen der Mannschaft von Trainer Detlef Schröer. Daneben hat sich Nezugang Ann-Sophie Przyludzki (kam aus Hamburg) als Torjägerin zu einer festen Größe entwickelt. Laura Klipp, Lena Fehr und Kolleginnen müssen sich vor allem in der Defensive steigern. Mit 306 Treffern kassierten die Guxhagenerinnen bisher die meisten Gegentore der Liga.

SV Germania Fritzlar II - TSV Heiligenrode (So., 16 Uhr). In Bestbesetzung bestreitet die Drittliga-Reserve ihre letzte Partie vor der Winterpause. SVG-Trainerin Viktoria Marquardt hat dennoch Respekt vor dem Tabellensiebten: „Heiligenrode ist eine eingespielte Mannschaft, wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen.“ Die Gäste müssen auf Sarah Burghardt (Knie-OP) und Lisa Kater (siehe Meldung auf dieser Seite) verzichten. Dennoch verfügt das Team der ehemaligen litauischen Nationalspielerin Asta Petrauskiene mit der Halbrechten Larissa Burghardt, Linksaußen Julia Esser, der Ex-Kirchhöferin Marion Peter im Tor und der ehemaligen SVG-Spielmacherin Jeanette Braun über exzellente Einzelspielerinnen. (mgx)

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