Handball: Landesligist Hofgeismar/Grebenstein empfängt den Dritten Großenlüder/Hainzell

SHG will Heimvorteil nutzen

Wieder dabei: Jonas Kramski steht der SHG im Heimspiel gegen Großenlüder am Samstag zur Verfügung. Arcchiv-Foto: zhj

Hofgeismar. Endlich wieder ein Heimspiel steht für den Handball-Landesligisten SHG Hofgeismar/Grebenstein an, der am Samstag (19 Uhr) in der Kreisporthalle Hofgeismar die HSG Großenlüder/Hainzell empfängt. Dabei hofft die SHG auf eine vollbesetzte Halle und eine lautstarke Kulisse, die helfen soll, das Wunder Klassenerhalt anzugehen.

Für den Tabellenletzten ist es bei nur noch zehn anstehenden Spielen an der Zeit, für eine positive Überraschung zu sorgen. Das könnte gegen den favorisierten Tabellendritten einen ganz wichtigen Schub bedeuten, nachdem die SHG in den beiden Auswärtsspielen in Eschwege und bei Körle/Guxhagen zwar einen großen Kampf abgeliefert hatte, aber am Ende bei den Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt mit leeren Händen dastanden. „Wir müssen es diesmal schaffen, das Tempo länger als 45 Minuten hochzuhalten“, hofft SHG-Betreuer Andreas Kramski darauf, dass seiner Mannschaft im Endspurt nicht wieder wie schon mehrmals, die Luft ausgehen wird.

Die personellen Voraussetzungen haben sich dabei gebessert, denn gegen die Osthessen werden Spielmacher Jonas Kramski, Kreisläufer Florian Fehling und Nachwuchstalent Hannes Lüdicke wieder zurückkehren. Dazu können auch Maic Fehling und Julian Schwarz aus der Zweiten wieder aushelfen, die in Eschwege überzeugten.

Mit dem Tabellendritten Großenlüder/Hainzell kommt aber auch ein Gegner, der sich gegenüber den Vorjahren mit den Neuzugängen Malte Nelling (Ost-Mosheim), Jakob Räther und Sebastian Peppler (beide Alsfeld) in der Breite verstärkt hat. Neben den Topspielern Lukas und Benedikt Dimmerling im Rückraum und Dominik Malolepszy auf Linksaußen hat sich auch noch Kreisläufer Henrik Dimmerling in der Liga etabliert. Allerdings hat die HSG nach der 24:28-Heimniederlage in der Vorwoche gegen Wanfried gegenüber der Spitze an Boden verloren.

Das will die SHG nutzen und mit viel Kampfgeist ein unangenehmer Gegner sein. Dazu konnten die Heimspiele gegen diesen Gegner meistens gewonnen werden. Nur in der Vorsaison ging das Heimspiel nach einer zwischenzeitlichen Neun-Tore-Führung am Ende noch mit 34:35 verloren, was sich diesmal auf keinen Fall wiederholen sollte. (zmw)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.