Landesliga: Hofgeismar/Grebenstein muss Spiel gegen Hersfeld vergessen und sich bei Dittershausen steigern

SHG will sich für Heimpleite rehabilitieren

Unzufrieden: Die Leistung seiner Mannschaft beim Heimspiel gegen Hersfeld gefiel SHG-Trainer Stefan Böttcher nicht. In Dittershausen ist Wiedergutmachung angesagt. Foto:  Hofmeister

Hofgeismar. Auf eine Wiederholung des Vorrundenverlaufs hofft der Handball-Landesligist SHG Hofgeismar/Grebenstein, wenn er am Sonntag (18 Uhr) in Dörnhagen bei der TSG Dittershausen antritt. Damals gab es nach zwei Niederlagen mit dem 39:33-Heimerfolg den ersten Saisonsieg zu feiern, der eine positive Vorrunde einleitete. Allerdings muss sich die SHG gegenüber der 17:29-Heimpleite im letzten Spiel gegen den TV Hersfeld schon deutlich steigern.

„Wir gehen jetzt als Außenseiter ins Spiel bei Dittershausen“, sagte SHG-Trainer Stefan Böttcher unmittelbar nach dem Hersfeld-Spiel.

Auch wenn die Niederlagen gegen Spitzenmannschaften der Liga zu Stande kamen, fordert auch SHG-Betreuer Andreas Kramski eine Steigerung: „Unsere Mannschaft war kollektiv schlecht. Sie ist heiß auf dieses Spiel und will Wiedergutmachung betreiben. Die große Schwachstelle ist momentan der Angriff. Neben dem Torabschluss müssen wir uns viel mehr bewegen und mehr Druck aufs Tor ausüben.“

Die auf Rang zehn liegende TSG steht drei Plätze hinter der SHG, hat aber nach dem 25:25 im Aufsteigerduell in Flieden nur noch zwei Punkte Rückstand. Für Kramski ist die TSG eine Mannschaft auf Augenhöhe, gegen die es nun zu punkten gilt.

Wie schwer dies wird, zeigte bereits das Hinspiel. Damals gelang zwar ein am Ende deutlicher 39:33-Sieg, doch haben die Dittershäuser in diesem Spiel lange Zeit geführt und sind erst in der Schlussphase auf die Verliererstraße geraten. Mit dem oberligaerfahrenen Florian Wasmann verfügt die TSG über einen Toptorhüter.

Die SHG-Abwehr, die gegen Hersfeld noch eine gute erste Halbzeit bot, muss besonders auf das schnelle Spiel der TSG über die erste und zweite Welle sowie über den sehr torgefährlichen Tim Poppenhäger achten. Gegenüber der Vorwoche wird Jonas Kramski wieder zum Kader der SHG hinzustoßen. (zmw)

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