Landesliga Männer: Mosheims Torhüter sichert zwei Punkte

Wittig wird im Abstiegskampf zum Helden des TSV Ost-Mosheim

Wieder eine Hand am Ball: Dennis Wittich, der beim Sieg des TSV Ost/Mosheim auftrumpfte. Foto: Kasiewicz

Schwalm-Eder. Der Druck war groß und die Anspannung spürbar. Und sie entlud sich in einer riesigen Jubeltraube, die die Handballer aus Mosheim nach der Schlusssirene um Torhüter Dennis Wittig bildeten.

Denn der hatte mit einem gehaltenen Siebenmeter Sekunden vor dem Ende den Hochländern im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga den wichtigen Sieg über die MSG Hainzell/Großenlüder gesichert.

TSV Ost-Mosheim - MSG Hainzell/Großenlüder 26:25 (10:14).

Die Gastgeber begannen nervös und leisteten sich im Angriff viele technische Fehler. So verlief die Partie bis zum 6:6 (16.) ausgeglichen, eher die Osthessen auf 9:6 (22) davonzogen. Nach der Pause setzte sich Hainzell/Großenlüder auf 15:10 (31.) ab, doch das Team von Trainer Mario Lubadel bewies Moral. Angeführt von Torben Schröder und Philipp Bachmann kämpfte sich der TSV zurück ins Spiel. Als Routinier Sönke Elbeshausen den Ball zum 18:18 (45.) versenkte, war die Partie wieder offen. Zudem hatte die TSV-Defensive um Björn König nun die MSG-Torjäger Benedikt und Lukas Dimmerling besser im Griff. Florian Kusiek, der angeschlagen in die Partie gegangen war, gelang mit seinem einzigen Treffer die 26:25-Führung. Doch entschied das schwache Schiedsrichtergespann Bärtl/Janisch im Gegenzug nach einem Foul an Benedikt Dimmerling Sekunden vor dem Ende zum Entsetzen der Hochländer auf Siebenmeter. Den aber vergab der Gefoulte gegen Teufelskerl Wittig.

Tore TSV: König 1, Wicke 2, Bachmann 7, Elbeshausen 1, Kusiek 1, Barbura 5, Harbusch 1, Eckhardt 1/1, Schröder 7.

HSG Fuldatal/Wolfsanger - MT Melsungen II 20:36 (11:17). Am Anfang hatte Melsungen Probleme mit den Gastgebern. Bis zum 9:7 (18.) war die Partie offen, dann zogen die Bartenwetzer angetrieben von Merlin Kothe, der in der ersten Halbzeit allein zehn Tore erzielte, davon und hatten sich beim 14:9 (27.) erstmals abgesetzt. Nach Wiederanpfiff sorgte die Sperl-Sieben schnell für die Vorentscheidung. Dabei wusste vor allem Matthias Kienast zu überzeugen, der für den fehlenden Mark Petersen in die Bresche sprang und in Abwehr und Angriff eine stark aufspielte.

Tore MT II: Dietrich 2, Kienast 4, Hruby 5, Bärthel 3, M. Kothe 12/3, Ploch 8, J. Kothe 2. (mgx)

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