Wollrode bangt um Ludwig

Landesliga: Hohe Hürden für Aufsteiger Ost-Mosheim und Körle/Guxhagen

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Soll Verantwortung übernehmen: Körles Neuzugang Selina Schneider, hier noch im Trikot von Eintracht Baunatal.

Schwalm-Eder. Es geht los: An diesem Wochenende starten die heimischen Vertreter in der Handball-Landesliga.

Landesliga-Herren:

  • TG Rotenburg - MT Melsungen II (Sa. 17.30 Uhr). Auf dem Papier sind die Rollen klar verteilt. Der Oberliga-Absteiger ist Favorit. MT-Coach Georgi Sviridenko erwartet allerdings ein schweres Spiel: „Rotenburg ist sehr heimstark.“ Vor allem die schnellen Außen Marcus Einhorn und Simon Golkowski sowie Rückraumschütze Boze Balic gilt es in den Griff zu bekommen. Dennoch ist Sviridenko optimistisch, dass das Team dank der Klasse von Max Pregler das Spiel gewinnt. „Wir haben in den letzten Vorbereitungsspielen gut zueinander gefunden,“ so der Coach. Verzichten muss der Weißrusse auf Nachwuchsspieler Laurien Goujard, der sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat.
  • HSG Hofgeismar/Grebenstein - MSG Körle/Guxhagen (Sa. 19 Uhr). Der Aufsteiger ist gleich in seiner ersten Partie voll gefordert. „Mit Hofgeismar erwartet uns ein gestandenes Landesliga-Team,“ erklärt MSG-Trainer Udo Horn. Er warnt vor dem Rückraum um Philip Schröer und Jan Erik Kleinschmidt sowie dem schnellen Rechtsaußen Simon Adam. Die MSG setzt auf ein schnelles Umschaltspiel und will im Angriff ein hohes Tempo gehen. So soll insbesondere über die erste und zweite Welle der Erfolg gesucht werden. Bis auf den langzeitverletzten Torhüter Mark Zülch kann Horn aus dem Vollen schöpfen.
  • TSV Ost-/Mosheim - HSG Baunatal (Sa. 19.30 Uhr). Den Aufsteiger erwartet mit den VW-Städtern gleich zu Beginn eine schwere Aufgabe. Das weiß auch TSV-Coach Mario Lubadel, für den Baunatal zu den Meisterschaftsfavoriten zählt. In der Vergangenheit war vor allem die Defensive ein Problem der Gäste. Dies soll sich unter dem neuen Eintracht Coach Mike Fuhrig ändern. Dreh und Angelpunkt im HSG-Rückraum ist Spielmacher Tobias Oschmann. „Er ist ganz klar der Kopf der Mannschaft. Wir müssen es schaffen ihn zu kontrollieren,“ weiß Lubadel.

Landesliga Frauen:

  • SV Germania Fritzlar II - GSV Eintracht Baunatal (So. 14:15 Uhr). Nachdem die Gäste in einen großen Umbruch eingeleitet haben und zahlreiche Leistungsträgerinnen die HSG verließen, rechnet sich Torben Hause gegen das Team der früheren Fritzlarer Drittliga-Trainerin Susanne Bachmann durchaus etwas aus:. „Wir müssen sie aus unsere guten 6:0-Deckung heraus zu schlechten Abschlüssen zwingen“ fordert der SVG-Trainer. Davon sollen vor allem die schnellen Außen Nina Albus und Merle Bücker profitieren und so für einfache Tore sorgen.
  • TSV Wollrode - MSG Großenlüder/Hainzell (So. 15 Uhr). Direkt zu Beginn muss der TSV beim Vizemeister der Vorsaison ran. Dennoch sieht Wollrodes Trainerin Margret Schmidt Chancen für ihr Team: „Entscheidend wird es sein, wie gut wir ihre erste und zweite Welle unterbinden können.“ Zudem warnte sie vor Kreisläuferin Eugenia Werthmüller. Fraglich ist der Einsatz von Rückraumspielerin Lena Ludwig, die nach ihrer Fußverletzung noch angeschlagen ist.#
  • HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - FSG Körle/Guxhagen (So. 17 Uhr). „Sand zählt für mich zu den stärksten Teams der Liga,“ erklärt FSG-Coach Hinnerk Hrdina und ergänzt: „Wir dürfen uns keine unnötigen Ballverluste erlauben, denn die werden sofort bestraft.“ Zudem warnt der Körler Übungsleiter vor der früheren Fritzlarer und Kirchhofer Torhüterin Malgorzata Rodziewicz. „Sie ist die stärkste Torfrau der Liga“, lobt Hrdina die Polin, die zudem einen gefährlichen Tempogegenstoßpass spielt. Da ist es besonders bitter das Katja Gerbig (gesperrt) und Katharina Hintze (Privat verhindert) fehlen. Zudem ist Ivonne Hildebrand und Linkshänderin Sabrina Weiß angeschlagen. Viel Verantwortung lastet daher auf Neuzugang Selina Schneider. (mm) 

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