Spiel gegen Tabellenzweiten TV Hersfeld

Das Zittern geht weiter: Hofgeismar/ Grebenstein unterliegt 27:28

Starker Rückhalt: Jann-Heinrich Müller war selten zu bezwingen und hielt, was zu halten war. 
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Starker Rückhalt: Jann-Heinrich Müller war selten zu bezwingen und hielt, was zu halten war.

Grebenstein. Hängende Köpfe und enttäuschte Gesichter nach dem Spiel gegen den TV Hersfeld. Die Vereinigten müssen nach der Niederlage um den Klassenerhalt in der Handball-Landesliga bangen.

„Diese Partie hätten wir nicht verlieren müssen“, sagte Thomas Melzer, Trainer der SHG Hofgeismar/Grebenstein, nach dem knappen 27:28 (10:10). In einer engen Partie liefen die Gastgeber meist einem Rückstand hinterher, den der favorisierte Tabellenzweite allerdings nicht ausbauen konnten.

Dass Hofgeismar/Grebenstein in der ersten Halbzeit nicht über zehn Tore hinaus kam, lag an vielen technischen Fehlern und insgesamt 14 Fehlwürfen. Die abstiegsbedrohte SHG machte es dem Gegner allerdings gleichzeitig schwer, zum Abschluss zu kommen. Fand Hersfeld dennoch eine Lücke, stand Torwart Jann-Heinrich Müller mehrfach im Weg.

Druckvolleres Spiel nach der Pause

Nach der Pause spielte der TV druckvoller. Die SHG aber hielt weiter dagegen. Als spielentscheidend erachtete Melzer die Phase zwischen der 49. und 51. Minute. „Da waren wir dreimal in Folge zu unkonzentriert im Abschluss.“ Der Gegner nahm das Geschenk an und erarbeitete sich einen kleinen Vorsprung.

Hofgeismar/Grebenstein kämpfte sich aber noch mal heran. 30 Sekunden vor dem Abpfiff bot sich Jan-Erik Kleinschmidt die Chance zum Ausgleich, doch er brachte den Ball nicht im gegnerischen Kasten unter.

Mannschaft, Trainer und Betreuerstab zeigen sich trotz der bitteren Niederlage weiterhin kämpferisch: „Wir haben uns noch nicht aufgegeben und wollen mit aller Macht den viertletzten Platz halten“, so Andreas Kramski. „Möglicherweise gibt es nämlich nur drei Absteiger,“ hat der SHG-Betreuer die 3. Liga und Oberliga im Blick (siehe Hintergrund).

Hofgeismar/Grebenstein: Müller, Brand (Tor) - Adam 11/3, Gerhold 4, Georges 4, Kurban 3, Svank 2, Kleinschmidt 1, Maic Fehling 1, Kramski 1, Schwarz, Helling, Florian Fehling, Mock.

Tore Hersfeld: Kemmerzell 10, Reinhardt 7, Petersen 3, Matthiessen 3, Wiegel 1, Förtsch 2, Krause 1, Koch 1.

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