Zu Gast beim Meister: Wesertal hat nichts mehr zu verlieren

Tore gefragt: Beim Spitzenreiter Vellmar ist Wesertal, hier Maximilian Simon, Außenseiter. Doch kampflos gibt man nicht auf. Foto: Rieß

Oberweser – Die Ausgangslage vor dem Spiel des Spitzenreiters der Handball-Landesliga, dem TSV Vellmar und der HSG Wesertal am Sonntag (18.30 Uhr) in der Großsporthalle in Vellmar scheint eindeutig zu sein: Mit dem knappen und hart erkämpften 19:18-Sieg in der Vorwoche in Wanfried machte der TSV bereits vier Spieltage vor dem Saisonende die sofortige Rückkehr in die Oberliga perfekt.

Das war nach dem großen personellen Umbruch im letzten Sommer nach dem Abstieg nicht selbstverständlich. Als frischgebackener Meister und Oberligaaufsteiger will sich der TSV seinem Publikum präsentieren. Dennoch wird der Vorletzte Wesertal nicht nur zum Gratulieren anreisen. Trotz der nahezu aussichtslosen Lage im Abstiegskampf will sich HSG-Trainer Frank Rossel mit seiner Mannschaft in diesem Spiel so teuer wie möglich verkaufen: „Wir haben nichts zu verlieren und können befreit aufspielen. Vielleicht unterschätzen sie uns ja und wir können für eine Überraschung sorgen.“

Im Hinspiel konnten die Wesertaler dem Favoriten einen großen Kampf liefern und mussten sich erst im Endspurt mit 25:29 geschlagen geben.“ Die minimale rechnerische Chance, die Klasse doch noch halten zu können, wollen die Wesertaler wahren. Eine weitere Niederlage könnte jedoch an diesem Wochenende schon den endgültigen Abstieg bedeuten, sollte der Drittletzte Dittershausen bei der HSG Baunatal gewinnen.

Um es Vellmar so schwer wie möglich zu machen, erwartet Rossel von seinen Spielern eine hohe Konzentration im Torabschluss, denn TSV-Torhüter Christian Gumula zählt zu den erfahrensten und besten der Liga. Auf dem Feld hat der TSV zudem genügend Spieler, die ein Spiel entscheiden können, wie die beiden schnellen Außen Lance Stummbaum und Simon Adam. Voraussichtlich kann Rossel auf die Mannschaft der Vorwoche zurückgreifen.  zmw

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