Handball-Landesliga: Schwachstelle der SHG war zuletzt der Torabschluss

Zurück in die Erfolgsspur

Abgehoben: Simon Adam sorgt immer wieder für spektakuläre Szenen vor dem gegnerischen Tor. Gegen Großenlüder/Hainzell will er auch wieder treffen. Foto:  Hofmeister

Hofgeismar. Nach einer zweiwöchigen Spielpause wollen die Handballer der SHG Hofgeismar/Grebenstein in ihrem Landesliga-Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) in der Grebensteiner Kreissporthalle gegen die MSG Großenlüder/Hainzell wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. 

Zwar liegt die SHG als Achte noch im sicheren Tabellenmittelfeld, doch hofft SHG-Betreuer Andreas Kramski darauf, so schnell wie möglich diesen Negativtrend zu stoppen: „Die Mannschaft ist fit und hat die letzten Niederlagen aufgearbeitet. Das Spiel ist eher eine Kopfsache. Ein Erfolgserlebnis wäre natürlich sehr wichtig, um nicht in einen Negativstrudel hineinzugeraten.“

Die Schwachstelle in den ersten drei Spielen des neuen Jahres war dabei die Chancenverwertung im Angriff, während die Abwehr deutlich weniger Probleme bereitete. So gab es im letzten Spiel beim Aufsteiger Dittershausen eine unnötige 25:28-Niederlage. Nun kommt mit Großenlüder/Hainzell eine weitere Mannschaft, die im Leistungsbereich der SHG liegt. Als Fünfter nehmen die Osthessen dabei den Tabellenplatz ein, der auch für die SHG das Optimum bedeuten würde.

Zu den Stärken der MSG zählt eindeutig die Offensive mit den herausragenden Rückraumschützen Benedikt und Lukas Dimmerling, während die Defensive durchaus anfällig ist und auch die Torhüterpositionen nicht überragend besetzt sind. „Die Defensivschwächen müssen wir unbedingt nutzen, um auch Tempogegenstöße durch vergebene Chancen zu vermeiden“, hofft Kramski, dass bei seinen Schützlingen der Knoten wieder platzt.

Helfen könnten die Erinnerungen an das Hinspiel, denn damals siegte die SHG trotz dreier roter Karten mit 31:25 und zeigte dabei ihre beste Auswärtsleistung. Dass Großenlüder/Hainzell stark von den Dimmerling-Brüdern abhängig ist, zeigte sich im letzten Spiel bei der 31:35-Heimniederlage im Derby gegen Flieden, als Lukas Dimmerling und zwei weitere Stammspieler fehlten. (zmw)

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