Landesliga: OMO reist nach Wanfried und empfängt Rotenburg

Zwei Punkte sind Pflicht

Philip

Ostheim. Ein hammerhartes Wochenendprogramm wartet auf die Landesliga-Handballer des TSV Ost-Mosheim. Am Samstag (18 Uhr) reist das Team von Trainer Mario Lubadel zum Tabellenvorletzten VfL Wanfried. Schon am Sonntag (16 Uhr) müssen die Hochländer erneut ran, wenn das Team die TG Rotenburg zum Derby empfängt.

„Wir dürfen nach dem 25:13-Sieg gegen Wanfried nicht den Fehler machen und glauben, dass das nun ein Spaziergang wird“, warnt TSV-Coach Lubadel davor, den Tabellenvorletzten zu unterschätzen. Das die vom ehemaligen Gensunger Torhüter Heiko Ilian trainierten Osthessen trotz des bereits feststehenden Abstieges noch ordentlich Gas geben, bewies das Team am vergangenen Wochenende. Da gab sich der VfL trotz des hohen Rückstandes gegen die Hochländer niemals auf, und schlug am Tag darauf die HSG Hofgeismar/Grebenstein in eigener Halle mit 30:29.

Grundlage des Ostheimer Erfolges war im Hinspiel die kompakte Deckung. Viel wird davon abhängen, ob Wojtek Lalek, Nico Bachmann und Philip Bachmann diese Leistung erneut abrufen können. Zudem müssen die Schiedsrichter die harte Gangart der Gäste um den ehemaligen Gensunger Stefan Schröder und den starken Kreisläufer Milos Milosejevic unterbinden. „Wanfried geht oft über die Grenze des Erlaubten hinaus“, weiß Lubadel. Verzichten muss das Team auf Torjäger Florian Kusiek (Knie).

Noch schwieriger wird die Aufgabe am Sonntag. „Die Motivation ist nicht das Problem, wir müssen sehen, ob wir die Kraft haben, 60 Minuten mitzuhalten“, sagt Lubadel. Gegen die unbequemen Rotenburger, die mit dem Rückenwind des 27-24-Derbyerfolges gegen Hersfeld ins Hochland reisen, sind die Gastgeber Außenseiter.

Rotenburg tritt dabei in Bestbesetzung an. Zu den Leistungsträgern des Teams zählen die beiden Halben Boze und Tomislav Balic sowie der schnelle Rechtsaußen Markus Einhorn. Zudem verfügen die Gäste mit Tomas Pankiewicz über einen starken Torhüter.

„Zwei Punkte müssen wir holen, vier würden unsere Situation vor dem Landwehrhagen-Spiel verbessern“, gibt Lubadel die Zielsetzung für das Wochenende vor. „Wir werden gegen Wanfried alles reinhauen, um die Punkte zu holen.“ Im Fernduell mit Landwehrhagen um den Klassenerhalt zählt für die Hochländer nur ein Sieg. Die Kasseler sorgten zuletzt mit Überraschungserfolgen für Aufsehen, so dass ein Sieg des Teams in Baunatal nicht auszuschließen ist, dürfte aber im Normalfall nicht machbar sein. (mgx) Foto: Kasiewicz

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