Hrdina-Team versagt vom Punkt – Wollrode angriffsschwach

Landesliga-Frauen: 27:23 - Hause-Sieben bleibt dran

Schwalm-Eder. Die FSG Körle/Guxhagen muss nach dem 28:31 gegen die HSG Twistetal weiter auf den ersten Sieg in der Handball-Landesliga der Frauen im neuen Jahr warten.

FSG Körle/Guxhagen - HSG Twistetal 28:31 (13:16). „Wir haben es nicht geschafft, in der Abwehr die nötige Aggressivität gegen ihren Rückraum zu finden,“ stellte FSG-Coach Hinnerk Hrdina fest. Vor allem Twistetals Haupttorschützin Janina Winkler wusste diesen Umstand zu nutzen. Die Halblinke kam auf zehn Tore und stellte die FSG-Abwehr um Ivonne Hildebrand vor große Schwierigkeiten. So erspielten sich die Gäste kurz vor der Halbzeit eine Drei-Tore-Führung. Diesen Vorsprung verteidigte Twistetal konsequent und Körle gelang es nicht mehr näher als zwei Tore an die Gäste heranzukommen. Auch, weil zu viele Chancen ausgelassen wurden. Alleine sechs Strafwürfe ließen die Guxhagenerinnen liegen.

Tore FSG: Lohrbach 1, Hildebrand 3, Schneider 1, Nowak 1, Hungerland 4, Kördel 4/3, Hrdina 2, Weiß 6, Schade 3, Ivan 3.

HSG Lohfelden/Vollmarshausen - SV Germania Fritzlar II 23:27 (13:15). Die Domstädterinnen fanden gut in die Begegnung und gingen früh mit 4:3 in Führung. Allerdings brauchten sie bis zur 25 Minute, um sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Das Tor von Theresa Werner zum 15:11 war der höchste Vorsprung während der Partie (27.). Denn die HSG ließ sich nicht abschütteln und verkürzte zur Halbzeit wieder auf zwei Treffer. Auch nach der Pause blieb die Partie weiter eng – immer mit Fritzlar vorn. Getragen von der überragenden Johanna Fischer (11 Tore) übernahm das Team von Trainer Torben Hause zehn Minuten vor Schluss endgültig die Kontrolle und ließ nichts mehr anbrennen.

Tore SVG: Fischer 11, Hofmann 1, Frank 2, Horn 1, Oschmann 4, Albus 5/1, T. Werner 3/1.

HSG Wesertal - TSV Wollrode 22:18 (10:8). In dem hart umkämpften Spiel, in dem vor allem die Abwehrreihen beider Mannschaften dominierten, fehlte dem Team von TSV-Trainerin Margret Schmidt eine Antwort auf Wesertals Halblinke Joana Leibecke. Die Rückraumspielerin kam auf zehn Tore und stellte die ansonsten starke TSV Defensive vor große Probleme. Für Schmidt lag das Manko aber ganz klar woanders: „18 Tore sind zu wenig, uns hat die Durchschlagskraft gefehlt,“ sagte die Übungsleiterin. Insbesondere der sonst so starke Rückraum der Blau-Weißen hatte Schwierigkeiten mit der aggressiven Abwehr der Gastgeberinnen.

Tore TSV: Klotzsche 1/1, Schneider 2, Huy 1, Ludwig 4, Lachnit 5/4, Vaupel 1, Bartalos 1, Westermann 3. (mm)

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