Handball-Landesliga: TSV Wollrode hält in Vellmar immerhin 30 Minuten mit

30:24 - Elfmal Lorena Lorenz

Nicht aufzuhalten: Fritzlar Lorena Lorenz (am Ball) erzielt hier eines ihrer elf Tore. Waldaus Lena Höhne kann da nur staunend zuschauen. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Die Landesliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar II haben ihre Siegesserie fortgesetzt und feierten beim 30:24 (14:12) gegen den TuSpo Waldau bereits den dritten Erfolg am Stück. Der abstiegsbedrohte TSV Wollrode hielt bei Tabellenführer TSV Vellmar eine Halbzeit mit und musste sich schließlich mit 26:37 (15:17) geschlagen geben.

SV Germania Fritzlar II - TuSpo Waldau 30:24 (14:12). Über eine „super Mannschaftsleistung“ freute sich Viktoria Marquardt. „Wir haben den Ball gut und schnell laufen lassen. Alle haben ihre Spielanteile genutzt, jetzt fahren wir mit breiter Brust nach Bad Wildungen“, erklärte die SVG-Trainerin. Die Domstädterinnen, bei denen die Drittliga-Spielerinnen Lena Dietrich und Xenia Ahrend aushalfen, fanden gut in die Partie und bestimmten das Spielgeschehen. Nach Wiederanpfiff zogen die SVG-Handballerinnen - angetrieben von Lorena Lorenz und Charline Maier - entscheidend davon. In der Tabelle bleiben die Domstädterinnen damit Siebter.

SVG: Hoppe 2, Maier 5, Frank 4, Dietrich 1, Ahrend 4, Oschmann 1, Wessel 2, Lorenz 11/5.

TSV Vellmar - TSV Wollrode 37:26 (17:15). Trotz der klaren Niederlage war TSV-Coach Zoltan Bartalos mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Besonders in der ersten Halbzeit haben wir richtig guten Handball gespielt. Die Mannschaft hat alle meine Vorgaben konsequent umgesetzt“, freute sich der Ungar. Die Blau-Weißen hatte es mit einer 5:1-Deckung versucht, in der abwechselnd Laura Klipp oder Janina Friedrich als Vorgezogene agierten. Damit hatte der Tabellenführer zunächst seine Probleme und konnte bis zum Seitenwechsel nur einen knappen 17:15-Vorsprung erzielen, wobei im Angriff besonders Klipp zu gefallen wusste.

Nach Wiederanpfiff musste die Bartalos-Sieben ihrem kleinen Kader Tribut zollen. „Wir haben keine Luft mehr gehabt“, bekannte der Trainer. Die Gastgeberinnen kamen so zu einfachen Toren aus dem Tempogegenstoß und feierten schließlich einen ungefährdeten Erfolg.

Tore TSV: Backhaus 3, Klipp 9/1, Fehr 2, Lachnit 4/1, Vaupel 4, Friedrich 4. (mgx)

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