Landesliga: Wollrode schlägt Waldau 31:28 und bleibt ungeschlagener Tabellenführer

Alheit stark bei SVG-Derbycoup

Nicht zu halten: Fritzlars Kreisläuferin Franziska Werner (am Ball) setzt sich auf dem Weg zu einem ihrer fünf Derby-Tore gegen Körles Katja Schade durch. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Die Drittliga-Reserve des SV Germania Fritzlar ließ im Derby der Handball-Landesliga gegen die FSG Körle/Guxhagen nichts anbrennen..

SV Germania Fritzlar II - FSG Körle/Guxhagen 30:21 (17:12). „Wir haben sehr viel richtig gemacht, 21 Gegentore gegen diesen Rückraum sind schon gut,“ lobte SVG-Coach Torben Hause. Von Beginn an zeigten die Domstädterinnen, mit welchem Plan sie die Guxhagenerinnen besiegen wollten. Die bewegliche Abwehr um Johanna Fischer und Franziska Werner rückte sehr weit auf die torgefährlichen Körler Rückraumspielerinnen Selina Schneider und Sabrina Weiß heraus und forcierte so immer wieder Ballverluste.

Zudem zwangen sie Körle zu unvorbereiteten Abschlüssen, die leichte Beute für Carolin Alheit im Fritzlarer Tor waren. Sie zeigte 13 Paraden. So setzten sich die Gastgeberinnen durch viele leichte Tore aus dem Gegenstoß über 5:1 (9.) und 10:5 (20.) auf 17:12 zur Halbzeit ab.

Nach dem Seitenwechsel stemmte sich Körle gegen die drohende Niederlage und kam auf vier Tore heran (24:20, 55.). Allerdings fehlte am Ende die Kraft und die Guxhagenerinnen ließen zu viele Chancen liegen. Allein vier Siebenmeter vergab das Team von Trainer Hinnerk Hrdina, der dennoch nicht unzufrieden war: „Wir haben gekämpft und deutlich besser gespielt als davor. Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen.“

Tore SVG: Fischer 4, F. Werner 5, Frank 3, Höhne 1, Schmieling 2, Horn 1, Oschmann 3, Albus 6/5, T. Werner 5.

FSG: Lohrbach 2, Schneider 4/2, Hungerland 1, Kördel 2/1, Weiß 4/1, Pape 2, Schade 4, Ivan 2.

TSV Wollrode - TuSpo Waldau 31:28 (17:12). Das Team von TSV-Trainerin Margret Schmidt hatte keine Probleme mit den sieglosen Tabellenschlusslicht. Angeführt vom starken Wollröder Rückraum um Laura Klipp (8 Tore) und Janina Friedrich (5) setzten sich die Blau-Weißen über 5:3 (10.) und 11:8 (19.) auf 17:12 zur Halbzeit ab. Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Gäste noch einmal auf drei Tore heran (19:16, 38.), ehe Wollrode den Deckel drauf machte und auf 29:20 davon zog. Am Ende gestattete der TSV den Gästen noch etwas Ergebniskosmetik.

Tore Wollrode: Klipp 8, Schneider 2, Huy 4, Ludwig 4, Lachnit 5/4, Vaupel 3, Friedrich 5. (mm)

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