Handball-Landesliga: Frauen des TSV Vellmar zu Gast beim TSV Heiligenrode

Der Angstgegner lässt grüßen

Durchsetzen ist angesagt: Larissa Burghardt (rechts) vom TSV Heiligenrode kommt hier in einer Partie gegen die HSG Lohfelden/Vollmarshausen zum Wurf. Foto: Hedler

Niestetal/Vellmar. Der souveräne Landesliga-Tabellenführer zu Gast bei seinem Angstgegner. So kann man das Handball-Derby zwischen dem TSV Heiligenrode und dem TSV Vellmar zusammenfassen. Anwurf der Frauen-Partie des 17. Spieltags ist am Samstag um 17 Uhr in der Halle der Wilhelm-Leuschner-Schule.

„Ich kann mich an kaum ein Spiel unter mir als Trainer erinnern, bei dem wir so wenig Tore geworfen haben“, denkt Vellmars Andreas Paul ungern an das Auswärtsspiel in der vergangenen Saison zurück. Damals unterlagen die Vellmarer Frauen 17:18. „Heiligenrode ist ein rotes Tuch für uns. Da tun wir uns schwer. Sie liegen uns nicht, aber das wissen die Heiligenröder auch.“

„Gegen Vellmar haben wir immer gute Leistungen gezeigt“, sagt folgerichtig Tanja Sterzing. Die Heiligenröder Co-Trainerin spielte von den Bambinis bis zu den Seniorinnen in Vellmar. „Der Tabellenführer ist in allen Bereichen stark – sie haben gute Schützinnen, sind aber auch im Eins-gegen-Eins-Spiel stark. Wir wollen uns nicht abschießen lassen.“

Heiligenrode (7./14:18) steht nach drei Niederlagen gegen direkte Konkurrenten unter Druck. Nach dem 24:30 in Großenlüder hängen die Niestetalerinnen, die personell wohl komplett sind, in der unteren Tabellenhälfte fest. „Nach oben geht gar nichts mehr“, weiß Sterzing. „Zum Glück haben die Mannschaften hinter uns bisher für uns gespielt.“

Vellmar (1./30:2) feierte mit dem 35:28 gegen Körle/Guxhagen den elften Sieg in Folge. Sieben Punkte Vorsprung hat die Paul-Sieben derzeit auf Verfolger Wesertal. „Unser Ziel ist es, den Titel in drei Wochen klar zu machen“, sagt der Trainer des Liga-Primus. Dann spielt der Spitzenreiter beim Zweiten. Wichtigste Vellmarer Personalie vor dem Derby ist das Comeback von Carina Petrovszki. Die langjährige Kapitänin wird erstmals nach ihrer Babypause von über einem Jahr wieder auflaufen. Fehlen werden die beruflich verhinderten Ailen Hoppe und Laura Springer. (srx)

Von Sebastian A. Reichert

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