Frauenhandball-Landesligist Hoof/Sand/Wolfhagen spielt am Sonntag zu Hause gegen Fritzlar II

Zum Auftakt gleich ein Derby

Motivator: Der Trainer der Landesliga-Handballerinnen von Hoof/Sand/Wolfhagen, Chris Ludwig, kann auf den gleichen Kader wie im Vorjahr zurückgreifen. Foto: zhj

Sand. Gleich mit dem Derby gegen den SV Germania Fritzlar II startet der Frauenhandball-Landesligist HSG Hoof/Sand/Wolfhagen am Sonntag (18 Uhr) in der Schulsporthalle in Sand in die neue Saison. Auf dem Papier ist das Spiel des Vierten gegen den Zweiten der vergangenen Spielzeit zugleich das Spitzenspiel des ersten Spieltags. Da die HSG auf nahezu den gleichen Kader der Vorsaison zurückgreifen kann, soll jetzt auch mit einem Heimsieg eine erneut erfolgreiche Saison eingeleitet werden.

Allerdings sind die Erinnerungen an die vergangenen Spiele gegen die Domstädterinnen nicht gerade positiv. So gab es zuletzt in eigener Halle eine 23:28-Niederlage und auswärts gar eine 27:37-Niederlage. HSG-Co-Trainer Bernd Oberbeck sieht jedoch gute Chancen für seine Mannschaft, dass es diesmal besser laufen wird: „Vor einer wohl gut gefüllten Halle wollen wir natürlich punkten. Wir haben zudem den Vorteil, mit einer eingespielten Mannschaft ins Spiel zu gehen, während bei Fritzlar einige Stammspielerinnen weggegangen sind.“

Hoffnungsvoll stimmen auch die letzten beiden Testspiele gegen die Oberligisten Kirchhof II und Böddiger. So gab es vor einer Woche gegen die in der Vorsaison noch in der gleichen Liga spielenden Kirchhöferinnen einen vor allem in der Höhe überraschenden 29:18-Sieg, wobei die SG nicht in Bestbesetzung spielte. Bei der Generprobe am Dienstag gegen die in der Oberliga zu den stärkeren Mannschaften zählende Sieben aus Böddiger sah es zur Halbzeitpause beim Stand von 18:11 nach einem weiteren Sieg aus, ehe die Gäste noch einmal aufdrehten und am Ende noch mit 30:26 die Oberhand behielten.

„Das Zusammenspiel klappt schon recht gut. Nur gegen Böddiger waren wir nach der Pause in der Abwehr zu harmlos“, sieht Oberbeck seine Mannschaft auf einem guten Leistungsstand. Vor allem die Entwicklung der zweiten Torhüterin Laura Clobes stimmt ihn positiv. Voraussichtlich kann HSG-Trainer Chris Ludwig auf seinen 14-köpfigen Kader zurückgreifen. Lediglich hinter der zurückgekehrten Kreisläuferin Lisa Keim steht noch ein Fragezeichen. (zmw)

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