Landesliga: Körle/Guxhagen entscheidet Derby für sich – Klipp in Galaform stemmt sich gegen Niederlage

Bartalos ärgert sich über Schiris

Durchgetankt: Körle/Guxhagens Sabrina Weiß (Mitte) kommt zum Abschluss. Wollrodes Helena Vaupel (links) und Janina Friedrich kommen zu spät. Foto: Hahn

Guxhagen. Die Handballerinnen der FSG Körle/Guxhagen haben das Landesliga-Derby gegen den TSV Wollrode gewonnen. Vor 150 Zuschauern setzte sich das Team von Trainerin Dagmar Hoppe mit 37:34 (17:14) durch.

„Wir haben super gekämpft. Würden wir diese Leistung konstant abrufen, hätten wir mehr Spiele gewonnen“, befand TSV-Trainer Zoltan Bartalos. Der Ungar ärgerte sich zudem über mehrere Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns: „Es ist schade für den Handball, dass zwei Mann ein Spiel so kaputt machen können.“ FSG-Trainerin Hoppe hingegen freute sich über „zwei ganz wichtige Punkte.“

Bis zum 4:4 (8.) verlief die Partie ausgeglichen, ehe Körle über 6:4 und 9:7 auf 12:7 davonzog (16.). Doch Wollrode gab nicht auf und war nach Toren von Svenja Lachnit, Laura Klipp und Helena Vaupel beim 12:10 (19.) wieder dran. Kathrin Kördel und Jana Hoppe sorgten kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit für eine 17:14-Führung der FSG.

Nach Wiederanpfiff zog Körle dank Sandra Johnson schnell auf 21:16 (34.) davon, doch Wollrode kam durch die überragende Laura Klipp zurück und war beim 25:26 durch Janina Friedrich (46.) wieder auf Tuchfühlung. Auch eine Manndeckung gegen Klipp konnte die Spielmacherin zunächst nicht stoppen. „Wir haben uns mit der Manndeckung mehr geschadet“, befand FSG-Co-Trainerin Anja Sonneborn. Bis zum 31:32 durch Vaupel (53.) war die Partie offen, ehe Weiß und Carolin Gutheil Körle mit 34:31 in Führung warfen.

Als FSG-Spielmacherin Hoppe kurz nach einer Auszeit von TSV-Coach Bartalos zum 35:31 traf, schien die Partie entschieden. Doch Wollrode kam durch Lachnit und Friedrich noch einmal zurück. Nachdem Friedrich einen Pass abfing, bot sich sogar die Chance zum Anschlusstreffer, doch das Zuspiel der TSV-Spielerin kam nicht an. Besser machte es Wiebke Hungerland, die im Gegenzug mit ihrem Treffer zum 36:33 (57.) für die Entscheidung sorgte. • FSG: Wicke (1.-43., 8 Paraden/22 Gegentore), Behrmann (5/12) - Geiser, Johnson 6, Hoppe 8/3, Gutheil 5, Hungerland 3, Kördel 2/1, Opretzka 2, Weiß 11/2. TSV: Sawyer (1.-40., 44.-60. 11/35), S. Bartalos (40.-44. 0/2), Horn (bei einem Siebenmeter) - Pietsch, Lohrbach 5, N. Bartalos, Backhaus 2, Klipp 15/5, Siemon, Damm, Lachnit 5/3, Vaupel 3, Friedrich 4.

Von Marcel Glaser

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