Landesliga: Hoppe lobt Kreisläuferin Gutheil

Bartalos kritisiert die Einstellung

Schwalm-Eder. Schwerer Rückschlag für den TSV Wollrode im Abstiegskampf der Handball-Landesliga. Das Team von Trainer Zoltan Bartalos kam beim Tabellenschlusslicht HSG Lohfelden/Vollmarshausen mit 21:32 unter die Räder und übernahm die Rote Laterne von den Gastgeberinnen.

FSG Körle/Guxhagen - TuSpo Waldau 37:29 (20:12). Die Revanche für die 19:23-Hinspielniederlage ist den FSG-Handballerinnen eindrucksvoll gelungen. „Wir haben das Spiel dominiert“, freute sich FSG-Trainerin Dagmar Hoppe. Schnell führten die Gastgeberinnen mit 8:3 (8.) und ließen in der Folge keine Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen. Im Tor zeigte Janina Diehl, die 17 Bälle parierte, eine starke Leistung. Und in der Offensive überzeugte neben Jana Hoppe, der bei elf Versuchen zehn Tore gelangen, Kreisläuferin Carolin Gutheil. „Sie hat am Kreis viel gearbeitet und so Räume für ihre Mitspielerinnen geschaffen“, lobte Hoppe die sechsfache Torschützin.

Tore FSG: Johnson 8, Hoppe 10, Kördel 3/1, Opretzka 3, Weiß 7/5, Gutheil 6.

HSG Lohfelden/Vollmarshausen - TSV Wollrode 32:21 (16:11). „Vielleicht war der Druck zu groß“, mutmaßte TSV-Coach Zoltan Bartalos. Doch eine echte Erklärung für das „schlechteste Saisonspiel“ (Bartalos) seiner Schützlinge hatte der Ungar nicht. Von Beginn an gerieten die Blau-Weißen, denen zahlreiche technische Fehler unterliefen, in Rückstand und konnten der Partie auch nach dem 11:16-Pausenrückstand keine Wendung mehr geben. „Wir haben nicht die Einstellung gezeigt, die eine Mannschaft haben muss, wenn es um den Abstieg geht“, erklärte der enttäuschte TSV-Übungsleiter Bartalos.

Tore TSV: Klipp 2/1, Backhaus 2, N. Bartalos 1, Fehr 3, Lachnit 4/3, Vaupel 2, Haupt 1, Friedrich 6.

SV Germania Fritzlar II - FSG Hainzell/Großenlüder 34:26 (18:16). Auch die Osthessinnen konnten die Siegesserie der Domstädterinnen nicht stoppen. Seit sieben Spielen ist das Team von Trainerin Viktoria Marquardt nun ungeschlagen. Die Germania führte schnell 3:0, dann fanden die Gäste besser ins Spiel, hatten beim 3:3 ausgeglichen und sich in der Folge eine 13:10-Führung erspielt. Doch die Marquardt-Sieben kam zurück, glich beim 16:16 wieder aus und sicherte sich zur Pause einen Zwei-Tore-Vorsprung. Nach Wiederanpfiff zog die Germania von 19:17 auf 25:19 davon und hatte - angetrieben durch Spielmacherin Lorena Lorenz - beim 30:22 für die Entscheidung gesorgt. Grundlage des Erfolgs war erneut die starke SVG-Defensive. „Wir haben unwiderstehlich verteidigt“, freute sich SVG-Trainerin Marquardt, die zudem Torjägerin Lorenz lobte: „Sie hat einen Sahnetag erwischt.“

Tore SVG: Maier 5, Frank 1, Ringleb 1, Giese 8/1, Lorenz 9, Oschmann 8/3, Wessel 1, Ahrend 1. (mgx)

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