Landesliga: Körle vergeigt hohe Führung

Bartalos: Team hört nicht auf mich

Zoltan

Schwalm-Eder. Die Landesliga-Handballerinnen des TSV Wollrode haben das Kellerduell gegen den TuSpo Waldau 26:28 (14:12) verloren. Die FSG Körle/Guxhagen gab bei der 30:32-Heimpleite gegen die HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim eine Sieben-Tore-Führung aus der Hand.

TSV Wollrode - Tuspo Waldau 26:28 (14:12). „Meine Nerven liegen blank. Wir habe das ganze Spiel geführt und dann plötzlich undiszipliniert gespielt“, ärgerte sich TSV-Trainer Zoltan Bartalos. Bis zur 50. Spielminute bestimmte Wollrode das Geschehen. „Dann haben wir nur noch Fehler gemacht. Das ist eine Frage der Einstellung“, monierte Bartalos. „Ich kann der Mannschaft nicht mehr helfen. Es ist traurig, wenn nicht auf den Trainer gehört wird“, erklärte der Ungar. Lediglich Rückraumspielerin Svenja Lachnit und Torhüterin Szandra Bartalos bescheinigte der TSV-Coach eine gute Leistung. Torschützen wurden nicht übermittelt.

FSG Körle/Guxhagen - HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim 30:32 (19:12). „Wir haben Wildungen in der ersten Halbzeit super im Griff gehabt“, sagte FSG-Co-Trainerin Anja Sonneborn. Angeführt von Sabrina Weiß und Jana Hoppe hatten sich die Gastgeberinnen so bis zur Pause eine klare 19:12-Führung erspielt. Nach Wiederanpfiff aber lief bei den FSG-Handballerinnen nichts mehr zusammen. „Wir konnten den Schalter nicht mehr umlegen, während Wildungen eine tolle Moral gezeigt hat“, erklärte Sonneborn. Aus technischen Fehlern und überhasteten Abschlüssen der Guxhagenerinnen kamen die Gäste per Gegenstoß zu einfachen Toren und siegten verdient 32:30.

Tore FSG: Weiß 9, Hoppe 7/2, Johnson 4/1, Elzer 1, Geiser 3, Gutheil 1, Hungerland 1, Opretzka 4.

TSV Heiligenrode - SV Germania Fritzlar 22:21 (11:10). Die Partie verlief bis zum 3:3 ausgeglichen, dann zog Heiligenrode auf 9:4 davon (15.). Die Drittliga-Reserve schaffte jedoch - angetrieben von Sarah Oschmann - beim 10:9 kurz vor der Pause wieder den Anschluss. Nach Wiederanpfiff entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Die Vorentscheidung fiel, als die Gastgeberinnen kurz von 20:19 auf 22:19 (55.) davonzogen. „Von einigen meiner Spielerinnen muss in so einem Spiel einfach mehr kommen“, ärgerte sich SVG-Trainerin Viktoria Marquardt.

Tore SVG: Hoppe 2, Hofmann 1, Maier 3, Frank 1, Lorenz 2, Oschmann 7/3, Dietrich 3, Dreyer 2. (mgx) Foto: Hahn

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