Landesliga: Fritzlar II ohne Frank, Maier und Hoppe – Carolin Kranz feiert FSG-Debüt

Bartalos: „Vier-Punkte-Spiel“

Im Anflug: Wiebke Hungerland und die FSG Körle/Guxhagen wollen gegen Bad Wildungen den fünften Saisonsieg. Foto: Kasiewicz

Schwalm-Eder. In der Handball-Landesliga der Frauen muss der TSV Wollrode im Kellerduell gegen die TuSpo Waldau unbedingt punkten. Die FSG Körle/Guxhagen hingegen will gegen Aufsteiger HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim in die Erfolgsspur zurückkehren.

TSV Heiligenrode - SV Germania Fritzlar II (Sa. 17 Uhr). SVG-Trainerin Viktoria Marquardt warnt vor der Partie gegen den Tabellennachbarn. „Ich sehe uns nicht als Favorit. Das wird ein offener Schlagabtausch“, ist sich die 32-Jährige sicher. Die Drittliga-Reserve plagen Verletzungsprobleme. Sowohl Spielmacherin Nadine Frank (Entzündung der Achillessehne) als auch die Neuzugänge Julia Hoppe (Grippe) und Charline Maier (Kehlkopfentzündung) fallen aus. Dafür können die Domstädterinnen jedoch wieder auf Verstärkung aus dem Drittligateam zurückgreifen. Zu den Leistungsträgerinnen der Gäste zählen die ehemalige litauische Nationalspielerin und TSV-Spielertrainerin Asta Petrauskiene sowie die Halblinke Evita Petrauskaite, Sarah Burghardt und die Ex-Baunatalerin Alexandra Dammer im Tor.

TSV Wollrode - TuSpo Waldau (Sa. 17 Uhr). Im Kampf um den Klassenerhalt müssen die Blau-Weißen gegen Waldau unbedingt punkten. „Das ist ein Vier-Punkte-Spiel“ weiß auch Zoltan Bartalos. Der TSV-Coach setzt darauf, dass seine Mannschaft an die starke Leistung aus der ersten Hälfte gegen Hoof/Sand/Wolfhagen anknüpfen kann. „Aber meine Spielerinnen müssen verstehen, das ein Handballspiel aus zwei Halbzeiten besteht“, sagt der Ungar, der darauf hofft, dass sein Team über 60 Minuten eine konstante Leistung abliefern kann. Bis auf Linksaußen Helena Vaupel (krank) können die Gastgeberinnen in Bestbesetzung antreten.

FSG Körle/Guxhagen - HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim (So. 17 Uhr). Im Duell der beiden Aufsteiger ist Körle klarer Favorit. „Wildungen ist eine ziemlich junge Truppe, die viel über die erste und zweite Welle kommt“, sagt FSG-Co-Trainerin Anja Sonneborn, die jahrelang mit HSG-Trainerin Susanne Bachmann zusammen bei Eintracht Baunatal in der zweiten Liga spielte. Ihr Debüt feiert Neuzugang Carolin Kranz (zuletzt TSG Dittershausen), die vornehmlich am Kreis, aber auch als Allrounderin eingesetzt werden kann. Fehlen werden die Langzeitverletzten Miriam Mell, Ivonne Hildebrand und Katrin Kördel. Aber: „Wir sind individuell gut aufgestellt und können das kompensieren“, sagt Sonneborn. Mehr Verantwortung müssen daher Wiebke Hungerland und Sabrina Weiß übernehmen. (mgx)

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