Frauenhandball: Landesligist Wesertal spielt beim Sechsten Hainzell/Großenlüder

HSG beim Angstgegner

Schnell am Ball: Während ihre Mitspielerinnen dem Ball manchmal hinterhersehen müssen, sind die Wesertaler Torhüterinnen, hier Diana Henze , ein Rückgrat ihres Teams. Foto: zlö

Oberweser. Hält die gute Serie der HSG Wesertal von fünf Siegen in den letzten fünf Spielen in der Frauenhandball-Landesliga? Die Aufgabe am Sonntag (15 Uhr) in der Lüdertalsporthalle bei der FSG Hainzell/Großenlüder dürfte wohl die bislang kniffligste der Rückrunde werden.

Zwar liegen die Osthessinnen nur auf Rang sechs und mussten sich zuletzt deutlich mit 26:34 bei Fritzlar II geschlagen geben, doch hatte die HSG mit diesem Gegner in der Vergangenheit schon einige Probleme. Die beiden letzten Spiele gegen die FSG dürften den Tabellenzweiten jedoch zuversichtlich stimmen, denn in der Rückrunde der Vorsaison gab es einen 26:23-Auswärtssieg und auch das Hinspiel konnte in eigener Halle mit 25:21 gewonnen werden. „Wir müssen taktisch klug spielen und dürfen nicht zu früh unsere Angriffe abschließen, denn sonst kann es passieren, dass wir dort unter die Räder kommen“, hat Jürgen Herbold, der derzeit Trainer Detlef Schröer vertritt, doch einigen Respekt vor dem Tempohandball der FSG.

Nach dem souveränen 36:18-Heimerfolg über Twistetal geht Herbold zudem mit einer dezimierten Mannschaft in dieses schwere Spiel.

So werden neben der privat verhinderten Adriane Stas und der erkrankten Anne Steckel die jungen Spielerinnen Ida Riedel, Katharina Kranz und Tessa Herbold fehlen, weil die zweite Mannschaft fast zeitgleich in der Bezirksliga A das wohl vorentscheidende Spiel um den Aufstieg beim Zweiten Külte bestreiten wird. „Dennoch ist genug Qualität in der Mannschaft, mit der wir in Großenlüder antreten werden“, sieht Herbold seine Mannschaft vor einer schweren, aber nicht unlösbaren Aufgabe.

Gegen die nicht sonderlich wurfstarken, aber schnell spielenden Osthessinnen will er mit einer kompakten 6:0-Abwehr spielen und setzt zudem auf seine Torhüterinnen Diana Henze und Christin Lange. (zmw)

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